21.07.2018

Gewicht Rauchstopp ohne Reue

Wer nicht mehr raucht, nimmt oft etwas zu. Dennoch überwiegen wohl die Vorteile des Rauchstopps.

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Wer mit dem Rauchen aufhört, legt oft an Gewicht zu – im Schnitt aber nur 1,3 Kilo, wie Lang­zeitdaten aus Korea zeigen. Das Risiko für Herz­infarkt und Schlag­anfall sinkt jedoch deutlich.

 
21.07.2018, Bildnachweis: istock/Rasulovs

21.07.2018

Gewicht Rauchstopp ohne Reue

Wer nicht mehr raucht, nimmt oft etwas zu. Dennoch überwiegen wohl die Vorteile des Rauchstopps.

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Wer mit dem Rauchen aufhört, legt oft an Gewicht zu – im Schnitt aber nur 1,3 Kilo, wie Lang­zeitdaten aus Korea zeigen. Das Risiko für Herz­infarkt und Schlag­anfall sinkt jedoch deutlich.

 
21.07.2018, Bildnachweis: istock/Rasulovs

20.07.2018

Neugeborene Ganz der Papa!

Eine Studie ergab: Väter ­kümmer­n sich umso länger um ihr ­­Baby­, je ähnlicher es ihnen ist.

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Ganz der Papa! Das behaupten ja viele, wenn das Baby auf der Welt ist und sie es zum ersten Mal sehen. Es gibt sogar die These, dass alle Neugeborenen erst mal dem Papa ähneln. Ob das stimmt oder nicht, ist unklar. Eine Studie der Binghampton University in New York legt zumindest nahe, dass die Kleinen davon ­profitieren ­würden. Die For­scher werteten Daten von 715 Familien aus und kamen zu dem ­Ergebnis: Väter ­kümmer­ten sich umso länger um ihr ­­Baby­, je ähnlicher es ihnen ist. Zudem ergaben sich Hinweise, dass die Kinder mit einem Jahr umso gesünder waren, je mehr Zeit sie mit dem Vater verbracht hatten.

 
20.07.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Wavebreak Media

19.07.2018

Heuschnupfen Mit Medikament ans Steuer?

Medikamente gegen Allergien können die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

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In Frühling und Sommer fliegen die Pollen wieder vermehrt. Doch viele Medikamente gegen Allergien beeinflussen die Fahrtüchtigkeit. Einfluss auf die Fahrfähig­keit können auch viele andere Präparate haben, ob rezeptfrei oder verschreibungspflichtig — etwa gegen Erkältungen oder Migräne. Tipp: Warnhinweise stehen im Beipackzettel.

 
19.07.2018, Bildnachweis: iStock/filmfoto

18.07.2018

Typ-1-Diabetes Keine Kinderkrankheit

Viele Menschen sind beim Ausbruch eines Typ-1-Diabetes älter als 30 Jahre.

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Typ-1-Diabetes tritt öfter im mittleren Alter auf als bislang gedacht, zeigt eine britische Studie. Demnach sind vier von zehn Menschen mit Typ 1 beim Ausbruch der Krankheit älter als 30. Bei Erwachsenen sei es schwieriger als bei Kindern, zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2 zu unter­­scheiden, so die Forscher. Zudem würden viele Ärzte nicht gleich an die Diagnose Typ 1 denken.

 
18.07.2018, Bildnachweis: iStock/Siphotographie

17.07.2018

Psyche Nahrung für die Seele

Ausgewogenes Essen scheint gut fürs Gemüt zu sein.

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Ein Grund mehr für Obst und Gemüse: Wer sich gesund ernährt, leidet seltener unter depressiven Symptomen, so das Ergebnis einer US-Studie mit 964 Senioren, die über gut sechs Jahre hinweg untersucht wurden. Noch rätseln die Forscher, wie sich der ­Zusammenhang erklären lässt. Zum Rezept fürs Gemüt zählten in der Studie auch Vollkornprodukte, Nüsse – und wenig Zucker.

 
17.07.2018, Bildnachweis: iStock / helovi

16.07.2018

Bewegung Dranbleiben ist alles

Eine umfassende Betreuung hilft Patienten, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Zu diesem Ergebnis kamen Bremer Kardiologen.

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"Mehr bewegen", lautet oft der Rat des Arztes nach einem Herzinfarkt. Doch vielen fällt es schwer, bei der Stange zu bleiben. Bremer Kardiologen testeten jetzt, was eine engmaschige Begleitung der Patienten mit Schrittzähler, Telefonkontakt zum Arzt und monatlichen Gruppentreffen bringt. Nach einem Jahr hatten viele Teilnehmer ihr Bewegungspensum sogar gesteigert.

 
16.07.2018, Bildnachweis: Thinkstock/BananaStock

14.07.2018

Prognose Mehr Chancen bei Krebs

Bei fast allen Tumorarten ist die Fünf-Jahres-Überlebensrate gestiegen.

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Für Tumorkranke in Deutschland haben sich die Aussichten verbessert. Bei fast allen Krebsarten ist die Fünf-Jahres-Überlebensrate nach oben gegangen. Privatdozent Dr. Volker Arndt vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg sieht dafür drei Gründe: Mehr Früherkennung, bessere Therapien und gezieltere Versorgung. So werden heute immer mehr Krebspatienten in spezialisierten Tumorzentren behandelt, in denen Ärzte aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten.

 
14.07.2018, Bildnachweis: istock/Johnny Greg

13.07.2018

Klinik-Essen Nicht immer gesund

Was in Krankenhäusern auf den Teller kommt, lässt manchmal zu wünschen übrig.

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Zwei Scheibchen Wurst, eine Scheiblette Käse und ein paar Alibi-Gurken: So sieht das Abendessen in einigen deutschen Krankenhäusern aus. Nach Ansicht von Experten lässt das Essen in vielen Kliniken hierzulande zu wünschen übrig. Dabei sei es ein wichtiger Therapiefaktor. Außerdem bedenklich: In zahlreichen Klinikküchen sind Inventar und Ernährungskonzept veraltet.

 
13.07.2018, Bildnachweis: iStock/thelinke

12.07.2018

DMP Diabetes clever managen

Für bestimmte chronische Erkrankungen gibt es sogenannte Disease-Management-Programme (DMP).

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7,9 Millionen Menschen nehmen in Deutschland an einem Disease-Management-Programm (DMP) teil, so der Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. DMPs gibt es für Menschen mit chronischen Erkrankungen; sie legen etwa bestimmte Untersuchungen fest. Patienten mit Typ-1-Diabetes profitieren laut Bericht von DMPs: Die Zahl der schweren Unter­zuckerungen habe deutlich abgenommen.

 
12.07.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Monkey Business

11.07.2018

Studium Mehr ältere Semester

Senioren entschließen sich immer häufiger für ein Gaststudium.

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Mit 65 plus in den Hörsaal: In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Zahl der älteren Gasthörer in Deutschland mehr als verdreifacht. Das Fach Geschichte steht auf der Beliebtheitsskala ganz oben. An den meisten Universitäten braucht man für das Gaststudium kein Abitur – und es gibt weder einen Numerus clausus noch eine Altersgrenze.

 
11.07.2018, Bildnachweis: iStock/filadendron

10.07.2018

Alzheimer Humor hilft

Eine Studie zeigt: Wer die Welt humorvoll sieht, kommt mit der Krankheit besser klar.

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Menschen kommen offenbar besser mit einer Demenz klar, wenn sie sich einen Sinn für Humor bewahren. Das sagen US-Forscher nach einer Studie mit 66 Patienten im Frühstadium der Erkrankung. So trägt Humor dazu bei, trotz der Diagnose einen Sinn im Leben zu sehen. Diesen Effekt fanden die Wissenschaftler aber nur für freundliche Heiterkeit – nicht für Witze auf Kosten anderer.

 
10.07.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Photodisc

09.07.2018

Flohmarkt Gefährliches Spielzeug

Gebrauchte Spielsachen können Nachteile haben.

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Flohmärkte sind was Schönes. Oft verlässt man sie nicht nur mit einem Schnäppchen, sondern auch mit einem guten Gewissen. Schließlich wird nun Spielzeug weiterverwendet, das sonst womöglich im Müll ge­landet wäre. Muss ja nicht immer neu sein, oder? Britische Forscher von der University of Plymouth raten zur Vorsicht. Sie analysierten 200 gebrauchte Plastikspielzeuge – und fanden in vielen davon Stoffe, die für Kinder potenziell giftig und daher in neueren Produkten nicht mehr erlaubt sind.

 
09.07.2018, Bildnachweis: Istock/SerrNovik

07.07.2018

Augen Das Erblinden stoppen

Eine Studie zeigt: Ein spezielles Stammzellimplantat könnte gegen die Makuladegeneration helfen.

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Hoffnung für Menschen, bei denen die scharfe Sicht schwindet: In den USA wurde vier Patienten ein Stammzell-Implantat gegen die häufigste Form der Makuladegeneration ­eingesetzt. Wie die Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine berichten, schritt das Leiden innerhalb von vier Monaten bei keinem Probanden fort. Studien mit mehr Teilnehmern sollen diesen Erfolg bestätigen.

 
07.07.2018, Bildnachweis: istock/erlkreis

06.07.2018

Pflanzliche Fette Schmackhafter Herzschutz

Avocados, Nüsse, Olivenöl und andere pflanzliche Lebensmittel enthalten Fettsäuren, die offenbar vor Herzkrankheiten schützen können.

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Pflanzliche Lebensmittel wie Olivenöl, Avocados, Nüsse und Samen sind reich an einfach ungesättigten Fett­säuren und verringern offenbar das Risiko, vorzeitig an einer Herzkrankheit zu sterben. Stammen die Fettsäuren aber aus tierischen Quellen, wirkt sich dies auf die Lebensspanne eher ungünstig aus. Zu diesem Schluss kamen US-Ernährungswissenschaftler auf einer Tagung der American Heart Association in New Orleans.

 
06.07.2018, Bildnachweis: istock/Larisa Blinova

05.07.2018

Hautpflege Lavendel und Teebaumöl nichts für Jungs

Inhaltsstoffe aus Lavendel und Teebaum haben wohl östrogenartige Effekte, was sich auf Jungen in der Pubertät negativ auswirken kann.

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Haar- und Hautpflegeprodukte mit Lavendel- und Teebaumöl sollten Jungen vor der Pubertät nicht verwenden. Das empfahlen Forscher auf der Jahrestagung der US-Endokrinologen in Chicago. Acht der in Lavendel- und Teebaumöl enthaltenen ­Duftstoffe sollen östrogen­artige Wirkungen besitzen und die Aktivität der männ­lichen Sexualhomone verringern. Der längere Gebrauch solcher Pflegeprodukte ­könne bei Jungen vor der Pubertät ein ­Brust­wachstum verursachen.

 
05.07.2018, Bildnachweis: istock/petrenkod

04.07.2018

Sommer Bei Hitze aufs Herz achten

Sommerliche Temperaturen können der Pumpe zu schaffen machen. Das sollten Patienten mit Herzschwäche oder Bluthochdruck beachten.

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Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, kann das Herzpatienten zu schaffen machen. Das gilt besonders, wenn sie ­Medikamente gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche einnehmen. Hitze kann zu Blutdruck­abfall, Kreislaufkollaps oder Muskelkrämpfen führen. Um das zu vermeiden, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, mit dem Arzt abzusprechen, ob die Dosis der Blutdruck- oder Herztabletten gege­­benenfalls gesenkt werden sollte.

 
04.07.2018, Bildnachweis: iStock/ALEAIMAGE/E+

03.07.2018

Schmerzmittel Rezeptfrei, aber nicht harmlos

Nehmen Sie Mittel gegen Kopfschmerzen nicht zu lange ein!.

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Wer über längere Zeit rezeptfreie Mittel gegen Kopfweh schluckt, riskiert Dauerkopfschmerzen. Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, rät, die Präparate nicht länger als drei Tage hintereinander und höchstens zehn Mal im Monat einzunehmen. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte zum Arzt gehen.

 
03.07.2018, Bildnachweis: istock/gStockstudio

02.07.2018

Tipps Blasenentzündung, ade!

So können Sie einem Harnwegsinfekt vorbeugen.

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Tipps der Apothekerkammer Niedersachsen, wie Frauen ständigem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen vorbeugen können:
  • Nassen Bikini wechseln. Sonst wird die Schleimhaut schlechter durchblutet, und die Blase kann sich leichter entzünden
  • Täglich waschen – idealerweise ohne Seife und Duschgel
  • Richtig wischen. Besonders nach dem Stuhlgang darauf achten, keine Bakterien in die Scheide zu reiben
  • Trocken halten. Slipeinlagen nur benutzen, wenn sie kein zu feuchtes Milieu verursachen

 
02.07.2018, Bildnachweis: iStock/jacoblund

30.06.2018

Mumps Impfung auffrischen?

In den letzten Jahren erkrankten mehr junge Erwachsene an Mumps. Möglicherweise hat ihr Impfschutz nachgelassen, mutmaßen Wissenschaftler.

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Mumps gilt als typische Kinderkrankheit, aber sie kann auch Erwachsene treffen. Eine zweifache Impfung soll vor dem Virus schützen. Trotzdem kam es in den letzten Jahren unter jungen Erwachsenen vermehrt zu Mumpsausbrüchen. Die Ursache ist aber kein neuer Virenstamm, sondern möglicherweise eine nachlassende Schutzwirkung der Impfung. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt Science Translational Medicine. Eine dritte Impfung könnte junge Erwachsene effektiver schützen. In Deutschland ist sie aber bisher nicht vorgesehen. Hier müssen laut Robert-Koch-­Institut die Lücken bei der zweiten Impfung geschlossen werden.

 
30.06.2018, Bildnachweis: iStock/Wavebreakmedia

30.06.2018

Mumps Impfung auffrischen?

In den letzten Jahren erkrankten mehr junge Erwachsene an Mumps. Möglicherweise hat ihr Impfschutz nachgelassen, mutmaßen Wissenschaftler.

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Mumps gilt als typische Kinderkrankheit, aber sie kann auch Erwachsene treffen. Eine zweifache Impfung soll vor dem Virus schützen. Trotzdem kam es in den letzten Jahren unter jungen Erwachsenen vermehrt zu Mumpsausbrüchen. Die Ursache ist aber kein neuer Virenstamm, sondern möglicherweise eine nachlassende Schutzwirkung der Impfung. Das berichten US-amerikanische Wissenschaftler im Fachblatt Science Translational Medicine. Eine dritte Impfung könnte junge Erwachsene effektiver schützen. In Deutschland ist sie aber bisher nicht vorgesehen. Hier müssen laut Robert-Koch-­Institut die Lücken bei der zweiten Impfung geschlossen werden.

 
30.06.2018, Bildnachweis: iStock/Wavebreakmedia

29.06.2018

Haut Kanalsystem entdeckt

Unter der Haut liegt ein Zwischengewebe. Es besteht wohl aus vielen Kanälen, fanden Forscher heraus.

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Das Zwischengewebe, das unter der Haut liegt und auch viele Organe auskleidet, etwa die Lunge, galt bislang als kompaktes Gebilde. Doch es enthält ein System von Kanälen, die mit Gewebeflüssigkeit gefüllt sind, konnten jetzt US-amerikanische Forscher zeigen. Sie hoffen, der neu ­entdeckte Weg für Stoffaustausch könne dazu ­beitragen, krankhafte Prozesse besser zu verstehen, etwa das ­Entstehen von Krebsmetastasen oder Gewebeschwellungen (Ödemen). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

 
29.06.2018, Bildnachweis: istock/taratata

28.06.2018

Kassenrezept Öfter zuzahlen

Patienten müssen seit April mit mehr Zuzahlungen auf Kassenrezepte rechnen.

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Gesetzlich Krankenversicherte ­müssen in der Apotheke mit mehr Zuzahlungen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Im April haben die Krankenkassen die maximalen Erstattungsbeträge für bestimmte Medikamentengruppen gesenkt. Es handelt sich dabei um fünf bis zehn Euro pro verordnetem Arzneimittel, die die Apotheken vollständig an die Kassen abführen müssen.

 
28.06.2018, Bildnachweis: iStock/Alvarez

27.06.2018

Apothekerrat Brausetablette löst sich schlecht?

Warum es wichtig ist zu warten, bis sich die Tablette vollständig im Wasser gelöst hat.

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Bis sich eine Brausetablette aufgelöst hat, kann es bei manchen Präparaten bis zu eine Minute dauern. Es ist wichtig, abzuwarten. Vor allem Patienten mit akuten Kopfschmerzen sollten Geduld haben. Trinkt man das Glas mit der Tablette leer, wenn noch kleine Tablettenpartikel darin schwimmen, besteht die Gefahr, dass sie sich an die Schleimhaut der Speise­röhre heften und diese schädigen.

 
27.06.2018, Bildnachweis: iStock/Serhii Moiseiev

26.06.2018

Sterberate Erfolg gegen Krebs

Bei vielen Tumorerkrankungen sinkt europaweit die Sterberate.

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In Europa sinkt die Sterberate bei vielen Tumor­erkrankungen. Das zeigte eine Analyse im Fachblatt Annals in Oncology. Gute Erfolge gab es etwa im Kampf gegen Darmkrebs mit einem Rückgang der Sterberate um sieben Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Allerdings sterben immer noch knapp 100 000 Menschen pro Jahr daran.

 
26.06.2018, Bildnachweis: iStock/Larisa Blinova

25.06.2018

Zeckenstiche Mehr Erkrankungen

Mehr Menschen infizieren sich mit FSME-Viren, wenn sie von einer Zecke gestochen werden.

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2017 infizierten sich 485 Menschen in Deutschland durch Zecken­stiche mit FSME-Viren und erlitten eine Hirnentzündung (Meningo­enzephalitis) – laut Robert-Koch-Institut eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2015 (220 Fälle). Wer in einem FSME-Risiko­gebiet lebt, kann sich mit einer Impfung ­­schützen.

 
25.06.2018, Bildnachweis: iStock/Halfpoint

23.06.2018

Alkohol Öfter abstinent bleiben

An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte man ganz auf Alkohol verzichten, raten Experten.

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Das Feierabend-Bier, das Glas Rotwein zum Abendessen: Für viele Bundesbürger gehört Alkohol zum Alltag. Knapp 134 Liter trinkt jeder durchschnittlich pro Jahr. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren und die Ärztekammer Nordrhein raten jedoch, an mindestens zwei Tagen pro Woche auf Alkohol zu verzichten, um das Risiko einer Abhängigkeit zu reduzieren. Die Bundeszentrale für gesundheit­liche Aufklärung empfiehlt zudem, einmal pro Jahr mehrere Wochen lang abstinent zu leben, zum Beispiel indem man fastet. So könne man feststellen, ob Alkohol die körper­­liche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

 
23.06.2018, Bildnachweis: iStock/boule13

22.06.2018

Psyche Machen Gewaltspiele aggressiv?

Forscher haben untersucht, wie Ballerspiele auf Erwachsene wirken.

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Wer ständig am Bildschirm ballert, der ballert auch eher im realen Leben – so denken viele. Eine Studie von Forschern des Universitäts­klinikums Hamburg-Eppendorf konnte das nicht bestätigen. Demnach machen Gewaltspiele ­­Erwachsene nicht aggressiver oder weniger ­empathisch, so die Wissenschaftler in Molecular Psychiatry. Wie die Spiele auf Kinder oder ­­Jugendliche wirken, ist damit aber nicht geklärt.

 
22.06.2018, Bildnachweis: iStock / filistimlyanin

21.06.2018

Tattoo Lebenslange Farbe

Warum hält die Tattoo-Farbe in der Haut so lange? Diesem Rätsel scheinen Forscher nun auf der Spur.

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Tattoos halten länger, als manchem lieb ist. Warum sie nicht verblassen, war bislang ein Rätsel. Jetzt haben französische Forscher das Geheimnis der Langlebigkeit gelüftet. Kannibalisierende Fresszellen seien der Grund, wie sie im Journal of Experimental Medicine berichten. Diese Zellen des Immunsystems verleiben sich die Pigmente offenbar ein und speichern sie. Stirbt eine davon, wird sie von der nächsten aufgefuttert – samt Farbe.

 
21.06.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Goodshot

20.06.2018

Psychologie Jagd nach dem Glück

Wer sich besonders anstrengt, glücklich zu werden, erreicht womöglich das Gegenteil.

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Glück ist ein flüchtig Ding. Wenn man ihm hinterherjagt, verliert man es leicht aus den Augen, wie Psychologen berichten. Die Forscher der Rutgers-Universität Newark (USA) und der Universität von Toronto (Kanada) hatten in vier Online-Studien untersucht, wie sich die Glückssuche auf das Zeitgefühl auswirkt. Es zeigte sich: Wer angestrengt vieles ­unternahm, um glücklicher zu werden, hatte oft den Eindruck, die Zeit zerrinne zwischen den Fingern, und fühlte sich eher unzufrieden. "Die Zeit scheint, während man nach Glück strebt, zu verschwinden", schreiben die Wissenschaftler in Psychonomic Bulletin & Review.

 
20.06.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Erlkreis

19.06.2018

Ausgepowert Nach Feierabend ruhig mal faul

Wie stark wir vom Sport profitieren, hängt auch von unserem Beruf ab.

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Dass Sport gesund ist, wissen selbst Bewegungsmuffel. Wie viel Training guttut, hängt allerdings von der körperlichen Belastung im Beruf ab. So schützt sportliche Aktivität Herz und Gefäße vor allem dann, wenn man im Job fast nur sitzt, wie Forscher der Universität von Insubrien in Varese (Italien) herausfanden. Bei solchen Menschen reduzierte Sport die Gefahr für Herzkrank­heiten um gut die Hälfte. Wer im Beruf körperlich stark gefordert ist, dürfe sich in der Freizeit ruhig mal schonen, so die Wissenschaftler im Fachblatt Heart.

 
19.06.2018, Bildnachweis: istock/nyul

18.06.2018

Zähne Was schützt den Zahnschmelz?

Beim Zähneputzen wird immer ein wenig Zahnschmelz abgeschmirgelt. Was das Risiko senkt.

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Auch als sanft beworbene Zahnpasten können nicht verhindern, dass beim Putzen Zahnschmelz abgeschmirgelt wird. Zu diesem Schluss kamen Forscher der Universität Bern (Schweiz) gemeinsam mit brasilianischen Kollegen nach der Analyse diverser Zahnpflegeprodukte. Wer auf saure Getränke und Lebensmittel vor dem Zähneputzen verzichtet und die Bürste ohne Druck benutzt, schützt den Zahnschmelz besser.

 
18.06.2018, Bildnachweis: iStockphoto/rusak

16.06.2018

Allergie Hautausschlag durch Tee?

Menschen mit Pollenallergie reagieren unter Umständen auf bestimmte Arzneitees mit allergischen Beschwerden.

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Wer unter einer Pollenallergie leidet, reagiert eventuell auch auf manche Arzneitees allergisch. Das passiert vor allem dann, wenn das Heilkraut und der Auslöser der Pollenallergie aus derselben Pflanzenfamilie stammen. Wer auf Beifuß Probleme bekommt, muss zum Beispiel bei Kamillentee aufpassen, da beide Pflanzen zu den Korbblütlern gehören. Die Lösung: Wenn Sie das Gefühl haben, dass Tees allergische Beschwerden verursachen, müssen Sie auf alle Fälle auf das Getränk verzichten, weil die Re­aktionen mit jedem Kontakt heftiger ausfallen können – bis hin zu Asthma oder einem allergischen Schock. In der Apotheke kann man Ihnen häufig eine Alternative empfehlen, die mit dem Auslöser Ihrer Allergie nicht verwandt ist.

 
16.06.2018, Bildnachweis: iStockphoto/vikif

16.06.2018

Allergie Hautausschlag durch Tee?

Menschen mit Pollenallergie reagieren unter Umständen auf bestimmte Arzneitees mit allergischen Beschwerden.

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Wer unter einer Pollenallergie leidet, reagiert eventuell auch auf manche Arzneitees allergisch. Das passiert vor allem dann, wenn das Heilkraut und der Auslöser der Pollenallergie aus derselben Pflanzenfamilie stammen. Wer auf Beifuß Probleme bekommt, muss zum Beispiel bei Kamillentee aufpassen, da beide Pflanzen zu den Korbblütlern gehören. Die Lösung: Wenn Sie das Gefühl haben, dass Tees allergische Beschwerden verursachen, müssen Sie auf alle Fälle auf das Getränk verzichten, weil die Re­aktionen mit jedem Kontakt heftiger ausfallen können – bis hin zu Asthma oder einem allergischen Schock. In der Apotheke kann man Ihnen häufig eine Alternative empfehlen, die mit dem Auslöser Ihrer Allergie nicht verwandt ist.

 
16.06.2018, Bildnachweis: iStockphoto/vikif

15.06.2018

Rückenschmerzen Häufiges Leiden

75 Prozent der Berufstätigen hatten im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenschmerzen, zeigt ein Report.

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Die Zahl der Menschen mit Rückenproblemen steigt in Deutschland stetig. Das geht aus dem DAK-Gesund­heits­report 2018 hervor, für den die Krankenkasse Daten von 2,5 Millionen Versicherten auswertete und 5200 Frauen und Männer befragte. Demnach hatten 75 Prozent der Berufstätigen im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenschmerzen. Im Jahr 2003 waren es noch 55 Prozent. Stark gestiegen ist auch die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen – seit 2007 um 80 Prozent auf jetzt 220 000. Fast die Hälfte dieser Rücken-Patienten kam als Notfall. Die DAK fordert, Angebote zu Vorbeugung und Versorgung zu überprüfen.

 
15.06.2018, Bildnachweis: istock / Paul Bradbury

14.06.2018

Gesundheitssystem Teuer, aber nicht top

Was der Vergleich der Gesundheitssysteme reicher Länder ergab.

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Bei einem Vergleich mit zehn anderen reichen Ländern im Fachmagazin JAMA landet Deutschland bei der Lebenserwartung auf dem vorletzten Platz und hat die dritthöchste Müttersterblichkeit. Bei den Gesundheitsausgaben liegt Deutschland aber mit 11,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf Platz vier. Auffällig ist auch die hohe Zahl von Arztbesuchen und teuren Unter­­suchungen wie Magnetresonanztomografie (MRT).

 
14.06.2018, Bildnachweis: istockphoto/Baran Azdemir

13.06.2018

Rauchen Verqualmte Ohren

Rauchen könnte einer Untersuchung zufolge das Hörvermögen beeinträchtigen.

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Krebs, Asthma, Herzinfarkt, Schlaganfall, schlechte Haut: Das sind nur einige Gesundheitsrisiken, die das Rauchen mit sich bringt. Japanische Forscher zeigten, dass Nikotinkonsum auch das Risiko für Hörverlust erhöht – vor allem für hohe Frequenzen. Das geht aus einer Unter­suchung mit mehr als 50 000 Teilnehmern hervor, die im Fachmagazin Nicotine & Tobacco Research veröffentlicht wurde.

 
13.06.2018, Bildnachweis: iStock/nicolas

12.06.2018

Forschung Schnelltest für Antibiotika

Ein neuer Test soll zeigen, ob ein Antibiotikum im individuellen Fall wirkt.

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Welches Antibiotikum wirkt bei welchem Patienten? Das ist wichtig zu wissen, denn die Bakterienkiller sollten zielgenau eingesetzt werden, um Resistenzen nicht zu fördern. ­Forscher aus Jena haben jetzt einen Test entwickelt, der in zwei Stunden das Ergebnis liefert. Bisherige Verfahren dauern mit bis zu 72 Stunden so lange, dass Ärzte häufig "blind" Breitband­antibiotika einsetzen. Der neue Test ist aber noch nicht in der Praxis verfügbar.

 
12.06.2018, Bildnachweis: istock/Samuel Micut

11.06.2018

Sport Fitter Körper, fit im Kopf

Körperliche ­Fitness schützt möglicherweise vor Demenz, ergab eine Studie.

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Demenz ist nicht heilbar. Doch körperliche ­Fitness könnte davor schützen. Eine schwedische Studie im Fachblatt Neurology weist erneut auf diesen möglichen Zusammenhang hin. 191 Frauen zwischen 38 und 60 Jahren strampelten im Jahr 1968 auf einem Fahrrad-Ergometer und wurden gemäß ihrer Herz-Kreislauf-Leistung in drei Gruppen eingeteilt. Darunter waren auch 20 Frauen, die die höchste Belastung nicht aushielten und abbrechen mussten. Bis 2012 waren 44 Teilnehme­rinnen dement geworden: circa 5 Prozent der fitten Frauen, 25 Prozent jener mit mittlerer Fitness und 30 Prozent derer mit geringer Fitness. Bei den Frauen, die den Sporttest seinerzeit abgebrochen hatten, waren es mehr als 40 Prozent.

 
11.06.2018, Bildnachweis: istock/Alter Photo

09.06.2018

Yoga Vorsicht beim Verbiegen

Wer ein künstliches Hüftgelenk hat, sollte sich bei bestimmten Yoga-Übungen lieber zurückhalten.

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Yoga kann auf die Hüfte gehen. Besonders nach einer OP ist deshalb Vorsicht geboten, wie Forscher der University of Arkansas for Medical Sciences (USA) gemeinsam mit Yogalehrern herausfanden. Sie stellten bei Übungen wie etwa "Herabschauender Hund" oder "Dreiecks­haltung" extreme Belastungen fest, die nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüft­gelenks unbedingt vermieden werden sollten.

 
09.06.2018, Bildnachweis: istock/Milkos

09.06.2018

Yoga Vorsicht beim Verbiegen

Wer ein künstliches Hüftgelenk hat, sollte sich bei bestimmten Yoga-Übungen lieber zurückhalten.

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Yoga kann auf die Hüfte gehen. Besonders nach einer OP ist deshalb Vorsicht geboten, wie Forscher der University of Arkansas for Medical Sciences (USA) gemeinsam mit Yogalehrern herausfanden. Sie stellten bei Übungen wie etwa "Herabschauender Hund" oder "Dreiecks­haltung" extreme Belastungen fest, die nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüft­gelenks unbedingt vermieden werden sollten.

 
09.06.2018, Bildnachweis: istock/Milkos

08.06.2018

Herzinfarkt Lebensretter Angst!

Übergroße Furcht ist meistens eine Last – bei einem Infarkt kann sie jedoch hilfreich sein.

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Betroffene leiden sehr unter übersteigerten allgemeinen Ängsten. Doch bei einem Herzinfarkt hilft ihnen die ausgeprägte Furcht dabei, möglichst schnell ins Krankenhaus zu kommen. Wie Forscher der Technischen Universität München zeigten, brauchten überängstliche Frauen im Schnitt dafür kaum zwei Stunden – nur halb so lange wie andere. Bei Männern war der Zeitvorteil weniger deutlich. Die Ergebnisse sind im Fachblatt Clinical Research in Cardiology publiziert.

 
08.06.2018, Bildnachweis: Thinkstock/istock

07.06.2018

Tag der Apotheke Kampagne danke-apotheke.de

Fühlen wir uns nicht wohl, gehen wir in die Apotheke. Was, wenn sie nicht mehr da wäre? Die Kampagne danke-apotheke.de macht darauf aufmerksam, was Ihre Apotheke leistet.

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Das kostbarste Gut, das wir besitzen, ist unsere Gesundheit. Fühlen wir uns nicht wohl, suchen wir Rat – und gehen in die Apotheke vor Ort. Sie berät uns, fühlt mit, ist kompetent, vertrauensvoll und diskret.
  • Die Apotheke berät umfassend zu Medikamenten und allen Gesundheitsfragen – ganz persönlich
  • Krankheiten richten sich nicht nach Ladenöffnungszeiten. Deshalb hat in Ihrer Nähe immer eine Apotheke im Wechsel offen – Tag und Nacht, sonn- und feiertags
  • Nehmen Sie mehrere Arzneimittel ein, kann das problematisch sein. Die Apotheke kann Doppelverordnungen und Wechselwirkungen aufdecken – zu Ihrer Sicherheit
  • Manchmal gibt es für Patienten kein geeignetes Fertigarzneimittel. Dann stellt die Apotheke eine Rezeptur her – individuell für Sie
Das – und noch viel mehr – leistet Ihre Apotheke vor Ort.
Was, wenn sie plötzlich nicht mehr da wäre? Ein Fernsehspot unter dem Motto DANKE, APOTHEKE! macht darauf aufmerksam, was wir an unserer Apotheke vor Ort haben. Umfassende Infos dazu finden Sie unter: www.danke-apotheke.de

 
07.06.2018, Bildnachweis: W&B/MHoch4

06.06.2018

Arthrose Läufer im Vorteil

Regelmäßiges Joggen wirkt sich nicht negativ auf die Gelenke aus, ergab eine Studie.

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Gute Nachricht für alle geübten Langstreckenläufer: Entgegen der weitverbreiteten Ansicht scheint das Hobby den Gelenken nicht zu schaden. Für eine Studie hatten Orthopäden der Universität Philadelphia (USA) 675 Marathonläufer befragt, die durchschnittlich 48 Jahre alt waren. Wie die Forscher im Journal of Bone and Joint Surgery schreiben, leiden 8,8 Prozent der aktiven Läufer an einer Knie- oder Hüftgelenkarthrose. Bei einem vergleichbaren Ausschnitt der US- Gesamtbevölkerung waren es mit 17,9 Prozent mehr als doppelt so viele. Eine mögliche Erklärung: Bei Läufern bildet sich mehr gelenkschützende Muskel-, Knochen- und Knorpelmasse.

 
06.06.2018, Bildnachweis: istock/svetikd

05.06.2018

Zahngesundheit Sauer ist nicht lustig

Was dem Zahnschmelz schadet – und was ihn schützt.

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Viele Menschen mögen saure Getränke. Doch Zitronenwasser, Früchtetee und Limo greifen den Zahnschmelz an. Wie Sie sich schützen können, zeigt eine Studie des King’s College London: Säurehaltige Getränke nur zum Essen – ­zwischen den Mahlzeiten schaden sie dem Schmelz. Finger weg von Softdrinks – auch zuckerfreie Limonaden greifen den Zahnschmelz an. Tee etwas abkühlen lassen – zu heißer Früchtetee kann Zahnerosionen verursachen. Zügig schlucken – je länger die Flüssigkeit die Zähne umspült, umso schädlicher.

 
05.06.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Pixland

04.06.2018

Spülmaschine Höher temperieren

Wissenschaftler untersuchten die Hygiene bei Spül- und Waschmaschinen.

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Forscher der Fakultät "Life Sciences" der Hochschule Rhein-Waal untersuchten Spül- und Waschmaschinen auf Keime – und wurden fündig. Bei korrekter Bedienung besteht jedoch keine Gefahr. Wäsche wird mit Vollwaschmittel bei 40 Grad keimfrei, bei Spülmaschinen schützen Programme mit höheren Temperaturen.

 
04.06.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

02.06.2018

Selbstironie Das bessere Lachen

Forscher sagen: Wer sich selbst nicht ganz so ernst nimmt, lebt glücklicher.

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Wer über sich selbst lachen kann, lacht am besten. Die Selbstironie kam zwar bislang auf dem Gebiet der Humor-Psychologie eher schlecht weg. Jedoch scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Selbstironische Menschen sind glücklicher und haben auch stärkere soziale Beziehun­gen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Granada (Spanien) in einer im Fachblatt Personality and Indi­vidual Differences veröffentlichten Studie. Die Wissenschaftler untersuchten darin die Konsequenzen verschiedener Arten von Humor.

 
02.06.2018, Bildnachweis: istock/Pixelfit

02.06.2018

Selbstironie Das bessere Lachen

Forscher sagen: Wer sich selbst nicht ganz so ernst nimmt, lebt glücklicher.

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Wer über sich selbst lachen kann, lacht am besten. Die Selbstironie kam zwar bislang auf dem Gebiet der Humor-Psychologie eher schlecht weg. Jedoch scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Selbstironische Menschen sind glücklicher und haben auch stärkere soziale Beziehun­gen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Granada (Spanien) in einer im Fachblatt Personality and Indi­vidual Differences veröffentlichten Studie. Die Wissenschaftler untersuchten darin die Konsequenzen verschiedener Arten von Humor.

 
02.06.2018, Bildnachweis: istock/Pixelfit

01.06.2018

Abnehmen Stehend abspecken

Wer im Büro öfter mal steht statt sitzt, verbrennt mehr Kalorien.

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Die Kilos purzeln im Stehen fast von allein. Zu diesem Ergebnis kamen Ärzte in den USA, die für eine Metaanalyse insgesamt 46 Studien mit 1200 Teilnehmern ausgewertet hatten. Wer steht statt sitzt, verbrennt pro Minute 0,15 Kilokalorien mehr, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt European Journal of Preventive Cardiology. Auf lange Sicht fällt das ins Gewicht. Wer pro Tag sechs Stunden steht, kann allein dadurch in vier Jahren bis zu zehn Kilo loswerden. Die zusätzliche Muskelarbeit hilft nicht nur beim Abspecken, sondern kann auch das Risiko für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Typ-2-Diabetes senken. Also: Hoch vom Stuhl und mal im Stehen die Apotheken Umschau weiterlesen!

 
01.06.2018, Bildnachweis: iStock / Geber86

31.05.2018

Ernährung Fast Food reizt das Immunsystem

Ungesundes Essen alarmiert die Körperabwehr, sagen Forscher.

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Viel Fett, viel Zucker, kaum Ballaststoffe – auf Fast Food reagiert das Immunsystem äußert aggressiv. Das zeigt eine im Fachmagazin Cell veröffentlichte Laborstudie der Universität Bonn. Ein Monat ungesunde Kost verursachte im Körper Entzündungen, ­ähnlich wie nach einer bakteriellen Infektion. Durch gesunde Kost verschwand die akute Entzündung wieder, die Abwehr blieb aber in einer Art Alarmzustand. Nach Ansicht der Forscher könne eine solche Programmierung die Entstehung von Gefäßkrankheiten oder Typ-2-Diabetes drastisch beschleunigen.

 
31.05.2018, Bildnachweis: iStock / nitrup

30.05.2018

Risiko Demenz durch Alkohol

Wer Alkohol trinkt, kann damit seinem Gehirn schaden.

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Der am stärksten beeinflussbare Risikofaktor für Demenz ist Alkohol: Er kann das Risiko um mehr als das Drei­fache ­erhöhen. Das folgern französische Forscher im Fachblatt Lancet Public Health nach der Auswertung fast einer Million Kranken­akten. Ab welcher Menge das Risiko steigt, geht aus den Daten nicht hervor. Als risikoarm gilt laut der Weltgesundheitsorganisation bei Männern ein halber Liter Bier oder ein viertel Liter Wein pro Tag, bei Frauen die Hälfte.

 
30.05.2018, Bildnachweis: istock/kiyanochka

29.05.2018

Niederlande Ab 18 Organspender

Wer in den Niederlanden volljährig wird, gilt künftig automatisch als potenzieller Organspender.

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In den Niederlanden wird künftig jeder volljährige Bürger als Organspender erfasst. Will er das nicht, muss er schriftlich widersprechen. Auch in Deutschland wurde diese Möglichkeit diskutiert, doch nicht umgesetzt. Hier dürfen Organe nur entnommen werden, wenn der Verstorbene es so verfügt hat, etwa in einem Organspenderausweis.

 
29.05.2018, Bildnachweis: istock/Kerrick

28.05.2018

Schönheits-OP Fürs Foto unters Messer?

Zahlen aus den USA zeigen: Eine wachsende Zahl an Menschen erwägt eine Operation, um in sozialen Medien gut auszusehen.

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Eine kleinere Nase, straffere Lider und Wangen, um auf Bildern in sozialen Medien besser auszusehen. In den USA bekamen letztes Jahr 55 Prozent aller Plastischen Chirurgen solche Patientenwünsche zu hören – ein deutlicher Anstieg gegenüber 13 Prozent im Jahr 2016, zeigte eine Umfrage der American Academy of Facial Plastic and Reconstructive Surgeons. Für Deutschland gibt es keine vergleichbaren Zahlen. Doch auch bei uns beeinflussen Trends in sozialen Medien die Patientenwünsche, sagten 80 Prozent der Schönheitschirurgen in einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie.

 
28.05.2018, Bildnachweis: iStock / Dirima

26.05.2018

Emotionen Was die Umarmung verrät

Warum umarmen wir uns manchmal vorzugsweise von links? Das erklärt ein Experiment.

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Ob aus Freude oder Trauer: In sehr emotionalen Momenten umarmen wir uns öfter von links als in neu­tralen Situationen. Das fanden Wissenschaftler der Ruhr-­Universität Bochum heraus. Sie werteten dazu mehr als 2500 Umarmungen aus. Der Grund sei biologischer Natur: Gefühle werden vor allem in der rechten Gehirnhälfte verarbeitet. Diese kon­trolliert die linke Körper­hälfte und führt bei großen Emotionen zu einer stärkeren Linksorientierung.

 
26.05.2018, Bildnachweis: istock/Jakob Wackershausen

25.05.2018

Psyche Depression durch Akne?

Wer mit Hautproblemen kämpft, hat ein höheres Risiko, dass die Psyche leidet.

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Unter kranker Haut kann auch die ­Psyche leiden. Das zeigt die Analyse der Daten von 130 000 Menschen mit Akne und 1,7 Millionen Menschen ohne schwere Hautprobleme. Vor allem im ersten Jahr nach dem Ausbruch der Krankheit hatten die Patienten eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, eine Depression zu entwickeln. Das Risiko sank jedoch innerhalb von fünf Jahren wieder, schreiben die Forscher im British Journal of Dermatology.

 
25.05.2018, Bildnachweis: iStock/blue cinema

24.05.2018

Parkinson Kalzium im Gehirn

Möglicherweise spielt Kalzium bei der Ablagerung eines bestimmten Proteins in Nervenzellen eine Rolle, das sich bei Parkinson-Patienten findet.

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Parkinson zählt zu den häufigsten Ner­ven­erkrankungen. Die Symptome sind unter anderem Zittern, Beweglichkeitsstörungen und Muskelsteifigkeit. Als eine mögliche Ursache haben Wissenschaftler das Protein Alpha-Synuclein in Verdacht. Es kommt auch in gesunden Nervenzellen vor, kann jedoch Ablagerungen bilden, die sich in den Nervenzellen von Parkinson-­Patienten nachweisen lassen.
Forscher der Universität von Cambridge (England) haben nun untersucht, warum. Offenbar beeinflusst Kalzium die Interaktion zwischen Alpha-Synuclein und Nervenstrukturen. Ist der Kalziumspiegel zu hoch, geht das Protein falsche Bindungen ein, die zu Ablagerungen führen können. Medikamente, die den Kalziumhaushalt ­beeinflussen, könnten deshalb auch bei Parkinson helfen, vermuten die Autoren in dem Fachmagazin Nature Communications.

 
24.05.2018, Bildnachweis: iStock/ktsimage

23.05.2018

Toilette Hygiene-Muffel

Viele Menschen waschen sich nach dem Toilettengang die Hände nicht richtig.

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Nur acht Prozent der Toilettengänger reinigen ihre Hände anschließend wie empfohlen: mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife auch zwischen den Fingern. Das beobachteten Psychologie-Studierende der SRH Hochschule Heidelberg bei 1000 Besuchern in den Wasch­räumen öffentlicher Toiletten. Elf Prozent der Männer wuschen sich die Hände gar nicht. Bei den Frauen waren es drei Prozent.

 
23.05.2018, Bildnachweis: iStock/Tracey Ayton

22.05.2018

Monatsblutung Druck gegen Schmerzen

Akupressur kann gegen Schmerzen während der Periode helfen.

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Frauen können krampfartige Schmerzen während der Periode mit Aku­­pressur selbst lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an der Berliner Charité. Die Wissenschaftlerinnen untersuchten 221 Frauen zwischen 18 und 34 Jahren, die per Zufall in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Nur in einer Gruppe drückten die Teilnehmerinnen bei Regelschmerzen bestimmte Punkte an Beinen, Füßen und Händen, die ihnen eine speziell für die Studie entwickelte App anzeigte. Nach drei Monaten berichteten 37 Prozent der Frauen aus der Aku­pressur-Gruppe über eine deutliche Schmerz­reduktion, nach sechs Monaten 58 Prozent. In der Kontrollgruppe waren es jeweils 25 Prozent. Zudem nahmen sie weniger Schmerzmittel ein.

 
22.05.2018, Bildnachweis: iStock/hannamonika

21.05.2018

Heißgetränke Besser lauwarm trinken

Tee, Kaffee und andere heiße Getränke sollten Sie erst etwas abkühlen lassen – sonst kann sich das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen.

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Für Menschen, die rauchen oder regelmäßig Alkohol trinken, erhöhen sehr heiße Getränke das Risiko für Speise­röhrenkrebs deutlich. Das geht aus einer Analyse der Daten von 500 000 Personen hervor, die im Fachmagazin Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde. Bereits 2016 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung Heißgetränke mit einer Temperatur von mehr als 65 Grad generell als "wahrscheinlich ­­krebserregend" ein.

 
21.05.2018, Bildnachweis: iStockphoto/vikif

19.05.2018

Apothekerrat Dosierspritze verstopft?

Arzneisäften für Kinder liegt oft eine Spritze bei. Was Sie tun können, wenn diese verstopft ist.

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Fieber- und Antibiotikasäfte für Kinder müssen altersgerecht, manchmal auch nach Körper­gewicht dosiert werden. Am ­besten geht das mit einer Dosier­spritze. Wird sie nicht richtig ­­gereinigt, kann sie verstopfen.
Reinigen Sie die Dosierspritze gleich nach der Anwendung unter fließendem warmem Wasser, und bewahren Sie sie auseinandergebaut auf. Auch wenn ein bakterieller Infekt das Kind plagt, ist mehr Hygiene nicht notwendig. Im Gegenteil: Wird die Dosierspritze ausgekocht, kann sich der Kunststoff verziehen, und die ­Genauigkeit der Dosierung ist nicht mehr gewährleistet.

 
19.05.2018, Bildnachweis: iStock / Martin Barraud

18.05.2018

Übergewicht Was macht dick?

Ist man selbst schuld, wenn man zunimmt? Experten sehen das anders als die breite Öffentlichkeit.

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Fast ein Drittel der Menschen weltweit ist übergewichtig. Experten sehen die Ursache vor allem in veränderten ­Umweltbedingungen: Essen mit mehr Kalorien als früher und weniger Bewegung. Doch die breite Öffentlichkeit macht den Einzelnen selbst für seine Fettleibigkeit verantwortlich. Das ergab eine in der Fach­zeit­schrift Annals of Behavioral Medicine veröffentlichte Studie.

 
18.05.2018, Bildnachweis: istock/baona

17.05.2018

Psyche Diagnose Videospielsucht

Manche Menschen verlieren sich in der virtuellen Welt und können ihr Verhalten nicht mehr kontrollieren.

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Die Weltgesundheitsorganisation wird die Sucht nach Videospielen in ihren Katalog psychischer Krankheiten aufnehmen. Bei diesen Spielen tauchen viele Menschen in andere Welten ab. Das kann entspannend sein, aber auch gefährlich werden – wenn das digitale Erlebnis wichtiger wird als alles andere. Manche können ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren, sodass es zu enormen Problemen am Arbeitsplatz und in persönlichen Beziehungen kommt. Dauert dieses Verhalten mindestens ein Jahr an, kann künftig die Diagnose Videospielsucht gestellt werden.

 
17.05.2018, Bildnachweis: iStock / filistimlyanin

16.05.2018

Gehirn Schmerzmittel beeinflussen Psyche

Schmerzhemmer wie Ibuprofen verändern laut einer Studie Gedanken und Gefühle.

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Ibuprofen und Paracetamol dämpfen nicht nur Schmerzen, sie beeinflussen auch Gefühle und Gedanken. Das ergaben mehrere Studien, die Forscher der Universität von Kalifornien (USA) ausgewertet hatten. Zum Beispiel empfanden es Frauen, die Ibuprofen genommen hatten, als weniger schlimm, von einem Spiel ausgeschlossen zu werden. Bei Männern zeigte sich der gegenteilige Effekt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Fachmagazin Policy Insights from the Behavioral and Brain Sciences.

 
16.05.2018, Bildnachweis: istock/gStockstudio

15.05.2018

Schlafapnoe Schnarcher am Steuer

Wer schlecht schläft, ist tagsüber müde – das kann beim Autofahren gefährlich werden.

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Wenn einer nachts "laut atmet", wird das meist als nervendes Schnarchen abgetan. Doch mitunter steckt eine Schlaf­apnoe mit gefährlichen Atemaussetzern dahinter. Unbehandelt kann die Schlafstörung ernste Folgen haben. Betroffene erholen sich nachts nicht und sind dann tagsüber müde. Im Straßen­verkehr erhöht sich deshalb ihr Unfallrisiko. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin hin.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie im Schlaf immer wieder Atemaussetzer haben. Experten schätzen, dass in Deutschland 13 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen betroffen sind. Aber auch andere Schlafstörungen und Atmungsschwächen werden am Steuer gefährlich. Im Jahr 2016 verursachte Übermüdung fast 1900 Verkehrsunfälle mit Verletzten.

 
15.05.2018, Bildnachweis: istock/szepy

14.05.2018

Krankenhaus Unnötig in die Notaufnahme

Viele Menschen suchen die Notaufnahme von Kliniken auf, obwohl dies nicht nötig wäre.

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Krank außerhalb der Praxisöffnungszeiten? Dann ist die Notaufnahme für viele Menschen die erste Wahl. Das ergab eine ­repräsentative Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Binnen zehn Jahren suchten 54 Prozent der Befragten in Norddeutschland mindestens einmal eine Klinik-Notaufnahme auf. Aber nur sechs von zehn Patienten wurden von den Ärzten als Notfall eingestuft. Oft hätte auch der ärztliche Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) helfen können.

 
14.05.2018, Bildnachweis: iStock / vm

12.05.2018

Psyche Freunde ticken ähnlich

Hirnuntersuchungen zeigen, wie ähnlich sich befreundete Menschen sind.

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Gleich und gleich gesellt sich gern. Dass Freunde auf derselben Wellenlänge liegen, können Forscher auch am Gehirn ablesen. Psy­chologen der Universität von Kalifornien in Los Angeles (USA) zeigten Testpersonen Videos und beobachteten per Hirnscan, was dabei im Kopf passiert. Die Gehirn­­aktivitäten von Personen, die befreundet waren, glichen sich dabei auffallend, wie die Wissenschaftler in Nature Communications berichten. Sie konnten anhand der ähnlichen Reaktionen sogar vorhersagen, wie eng zwei Menschen miteinan­der befreundet sind.

 
12.05.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Yobro10

12.05.2018

Psyche Freunde ticken ähnlich

Hirnuntersuchungen zeigen, wie ähnlich sich befreundete Menschen sind.

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Gleich und gleich gesellt sich gern. Dass Freunde auf derselben Wellenlänge liegen, können Forscher auch am Gehirn ablesen. Psy­chologen der Universität von Kalifornien in Los Angeles (USA) zeigten Testpersonen Videos und beobachteten per Hirnscan, was dabei im Kopf passiert. Die Gehirn­­aktivitäten von Personen, die befreundet waren, glichen sich dabei auffallend, wie die Wissenschaftler in Nature Communications berichten. Sie konnten anhand der ähnlichen Reaktionen sogar vorhersagen, wie eng zwei Menschen miteinan­der befreundet sind.

 
12.05.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Yobro10

11.05.2018

Bakterien Geraubte Resistenz

Forscher entdeckten eine neue Methode, mit der sich Bakterien Resistenzgene anderer Bakterien aneignen.

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Einen neuen Mechanismus, wie Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, beschreiben Wissenschaftler aus Basel im Fachmagazin Cell Reports. Bakterien zerstören andere Arten mit Gift. Das frei werdende Erbgut des zerplatzten Konkurrenten nehmen sie auf – und damit auch das darin enthaltene Resistenzgen. Oft nutzen die Keime mehrere Gifte gleichzeitig und entgehen damit Abwehrstrategien des Opfers, wie die Forscher an einem Modellbakterium demonstrierten. Die Aufklärung dieser Mechanismen soll Ansatzpunkte für neue Wirkstoffe liefern.

 
11.05.2018, Bildnachweis: istock/Bogdanhoda

10.05.2018

Mücken Blutsauger meiden Schläger

Mücken scheinen einen Bogen um Menschen zu machen, die nach ihnen geschlagen haben.

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Stechmücken meiden Menschen, die nach ihnen geschlagen haben. Zu diesem Schluss kommen Biologen der Universität von Washington (USA) im Fachmagazin Current Biology. Ihre Experimente zeigen, dass die Plagegeister offenbar den Geruch dieser Menschen mit Gefahr verknüpfen. Diese erstaunliche Lernfähigkeit lasse sich ­mög­licherweise bei der Entwicklung neuartiger ­Mückenschutzmittel nutzen, so die Forscher.

 
10.05.2018, Bildnachweis: istock/KajaNi

09.05.2018

Blutzucker Mittelmeerdiät auf Platz eins

Menschen mit Typ-2-Diabetes profitieren laut einer Auswertung besonders von der traditionellen mediterran betonten Kost.

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Wenn es darum geht, den Blutzuckerspiegel zu senken, übertrifft die Mittelmeerdiät acht andere Diät-Formen, darunter Low-Fat-, Low-Carb- und Steinzeitdiät. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat dafür 56 Studien ausgewertet. Das Fazit: Eine überwiegend pflanzliche Kost wirkt sich bei Typ-2-Diabetes am günstigsten aus.

 
09.05.2018, Bildnachweis: iStock/marucyan

08.05.2018

Bewegung Schon wenig hilft viel

Auch kleine Arbeiten im Garten oder im Haushalt zählen positiv auf das Bewegungskonto ein.

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Wer etwas für seine Gesundheit tun will, muss keine sport­li­chen Höchstleistungen vollbringen: Schwedische Wissenschaftler schreiben im Fachblatt Clinical Epidemiology, dass der gesundheit­liche Nutzen von Alltagsaktivi­täten wie Haus- und Gartenarbeit unterschätzt werde. Wer täglich eine halbe Stunde Sitzen durch leichte körperliche Aktivität ausgleiche, könne sein Risiko, binnen 15 Jahren an einer Herz-Kreislauf-Erkrankun­g zu sterben, bereits senken. Je intensiver die Belastung, desto größer ist dieser Effekt.

 
08.05.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Comstock Images

07.05.2018

Allergien Kuscheltiere auf Eis

Wer Plüschtiere und Bettwäsche von Hausstaubmilben befreien möchte, kann sie für zwei Tage ins Gefrierfach stecken und danach gründlich waschen.

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Im Bett fühlen sich Hausstaubmilben besonders wohl. Ihr Kot kann Allergikern Probleme bereiten. In großer Kälte sterben die Milben und ihre Eier ab, berichten Biologen im Fachblatt Journal of Allergy und Clinical Immunology. ­Allergikern empfehlen sie, Bettwäsche und Plüschtiere für zwei Tage ins Gefrierfach zu stecken und danach gründlich zu waschen.

 
07.05.2018, Bildnachweis: istock/Geribody

05.05.2018

Laser Das kann ins Auge gehen

Immer häufiger kommt es zu Augenschäden durch Laserstrahlen.

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Die Zahl der Augenverletzungen durch Laserstrahlen nimmt zu, berichten Mediziner im Deutschen Ärzteblatt. Ein großes Problem seien die vielen ungeprüften Geräte auf dem Markt. Im Internet werden oft Modelle mit deutlich höherer Leistung angeboten, als in Deutschland erlaubt ist. Wichtig: Laserpointer nie in die Augen richten. Die Strahlen können schwere Schäden verursachen, wenn sie direkt auf die Netzhaut treffen.

 
05.05.2018, Bildnachweis: istock/erlkreis

04.05.2018

Abnehmen Riskante Turbo-Diät

Wer zu radikal abspecken möchte, gefährdet dadurch womöglich sein Herz.

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Beim Abnehmen fehlt vielen die nötige Geduld. Manche versuchen es deshalb auf die radikale Tour und nehmen pro Tag nur noch 800 Kilokalorien zu sich. Studien zufolge lässt das die Kilos schnell schmelzen, kann aber das Herz belasten. Forscher der Universität von Oxford (England) stellten fest, dass das Gesamtkörperfett zwar nach einer Woche sinkt, gleichzeitig aber der Fettgehalt am Herzen vorübergehend steigt. Das wirkt sich auf die Leistung des Organs aus: Es pumpt schlechter. Die Wissenschaftler befürchten, dass dies besonders bei Menschen mit Herzerkrankungen ernste Folgen haben kann. Diese Patienten sollten Diäten deshalb immer mit einem Kardiologen absprechen.

 
04.05.2018, Bildnachweis: istock/courtyardpix

03.05.2018

Zigaretten Besser keine

Schon geringe Mengen Zigarettenrauch können schaden.

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Bereits das Rauchen einer ein­zigen Zigarette pro Tag erhöht das Risiko für Erkrankungen der Herzgefäße­ und für Hirninfarkte. Der schädliche Effekt ist sogar schon halb so groß wie beim Konsum von 20 Zigaretten täglich. Das ergab eine Studie im British Medical Journal.

 
03.05.2018, Bildnachweis: iStock/Image Source

02.05.2018

Statistik Erfolg gegen Krebs

Auch bei schwer behandelbaren Tumoren hat sich die Prognose laut einer aktuellen Statistik verbessert.

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Die Chancen, fünf Jahre nach einer Krebsdiagnose noch zu leben, haben sich auch für Menschen mit bislang nur schlecht behandelbaren Tumoren verbessert. Seit dem Jahr 2000 stiegen die Quoten in Deutschland: bei Bauchspeicheldrüsenkrebs von 8 auf 10,7 Prozent, bei Speise­­röhrenkrebs von 16,6 auf 20,8 und bei Lungenkrebs von 14,9 auf 18,3 Prozent. Die Analyse wurde im Fachmagazin Lancet veröffentlicht.

 
02.05.2018, Bildnachweis: iStock/claudiobaba

01.05.2018

Arzneien Was bedeutet "vor dem Essen"?

Manchmal lautet die Empfehlung, ein Medikament "vor dem Essen" zu nehmen. Was damit genau gemeint ist.

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Zahlreiche Arzneimittel müssen vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Denn viele Antibiotika etwa verlieren durch den Kontakt mit Nahrung ihre Wirkung. Nehmen Sie das Medikament eine halbe Stunde vor dem Essen mit einem großen Glas Wasser ein. Nach etwa 30 Minuten hat das Mittel den Magen verlassen, und Sie können etwas essen. Wichtig: Achten Sie auch darauf, dass die letzte Mahlzeit mindestens zwei Stunden zurückliegt. Ansonsten befindet sich noch Nahrung im Magen, vor allem dann, wenn die Mahlzeit sehr fettreich war.

 
01.05.2018, Bildnachweis: istock/angiii

30.04.2018

Arbeitszeiten Rund um die Uhr

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten zu ungewöhnlichen Zeiten.

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Die Zahl der Beschäftigten mit atypischen Arbeitszeiten nimmt zu. Das gab das Bundesarbeitsministerium auf eine parlamentarische Anfrage der Linken bekannt. Im Jahr 2016 hatten rund 1,7 Millionen Menschen eine Stelle mit über 48 Stunden pro Woche – deutlich mehr als noch zehn Jahre zuvor. Der Anteil der an Sonn- und Feiertagen Tätigen kletterte von 12,3 auf 14 Prozent, die Quote der Schichtarbeiter von 14,5 auf 15,6 Prozent. Letztere leiden öfter unter Erschöpfung, Schlafstörungen und Rückenschmerzen als der Durchschnitt. Auch Vielarbeiter haben eine vergleichsweise schlechtere Gesundheit.

 
30.04.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Comstock Images

28.04.2018

Kochshows Häufige Hygienefehler

TV-Köche legen beim Zubereiten der Speisen anscheinend wenig Wert auf Sauberkeit.

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Schlechte Vorbilder: In deutschen Kochsendungen begehen die Protagonisten im Schnitt alle 50 Sekunden einen Hygienefehler. Zu diesem Ergebnis kommt das ­Bundesinstitut für Risikobewertung. Insgesamt haben die Experten 100 Folgen unterschiedlicher Sendereihen ­analysiert.

 
28.04.2018, Bildnachweis: istock/KucherAV

27.04.2018

Schlafprobleme Hilfreiche To-do-Liste

Sie schlafen schlecht ein? Haben zu viel im Kopf? Schreiben Sie es auf – dann schlummern Sie leichter ein.

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Der Schlaf will einfach nicht kommen, die Gedanken kreisen immer wieder darum, was noch alles zu tun ist. Ein einfaches Mittel dagegen: Schreiben Sie es sich von der Seele. Laut einer im Journal of Experimental Psychology: General veröffentlichten Studie der US-amerikanischen Baylor-Universität in Waco, Texas, fördert dies das Einschlafen.
Studienteilnehmer, die sich vor dem Zubettgehen fünf Minuten Zeit für eine To-do-Liste nahmen, schliefen im Schnitt bereits nach 16 Minuten ein. Probanden dagegen, die notierten, was sie am Tag alles erledigt hatten, benötigten 25 Minuten.

 
27.04.2018, Bildnachweis: iStock/Urilux

26.04.2018

Sport Ab wann verbrennen wir Fett?

Ab wann die Fettverbrennung einsetzt, ist individuell sehr verschieden. Forscher haben einen Test entwickelt, mit dem sich das in der Atemluft bestimmen lässt.

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Wann setzt bei Sport die Fett­verbrennung ein? Bisher ließ sich das nur im Blut oder Urin feststellen. Forscher der ETH Zürich entwickelten ein Gerät, das Azeton – ein Abbauprodukt von Fettsäuren – in der Atemluft nachweist. Der Zeitpunkt, an dem die Fettverbrennung einsetzt, ist individuell verschieden, berichten die Wissenschaftler im Magazin Analytical Chemistry. Manche Probanden mussten nicht lange trainieren, bis ihr Körper Fett verbrannte, andere rund 90 Minuten.

 
26.04.2018, Bildnachweis: istock/Saha Suzi

25.04.2018

Infektionen Verräterisches Gesicht

Anscheinend können wir anhand der Gesichtszüge eines Menschen auf dessen Gesundheitszustand schließen, ergab zumindest ein Experiment.

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Ansteckende Krankheiten können Spuren im Gesicht hinterlassen, die von den Mitmenschen offenbar erkannt werden. In einer Studie wurden Probanden Fotos von Personen vor und nach einer Infektion vorgelegt. In 62 Prozent der Fälle beurteilten sie den Gesund­heitszustand richtig. Möglicherweise hat der Mensch diese Fähigkeit im Lauf der Evolution entwickelt, um Ansteckungen zu vermeiden, schreiben die Forscher im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B.

 
25.04.2018, Bildnachweis: iStock/Image Source

24.04.2018

Ernährung Früchte für die Lunge

Ehemalige Raucher profitieren wohl davon, wenn sie reichlich Tomaten und Äpfel essen.

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Tomaten und frisches Obst – vor allem Äpfel – können helfen, Lungenschäden bei Ex-Rauchern zu reparieren. Inhaltsstoffe von Tomaten scheinen generell den altersbedingten Abbau der Lungenfunktion zu verlangsamen, so die Forscher im European Respiratory Journal. Sie hatten die Ernährung und die Lungenfunktion von 680 Probanden untersucht.

 
24.04.2018, Bildnachweis: iStock/finallast

23.04.2018

Potenz Radfahren ohne Risiko

Radeln schadet der Potenz? Das ist ein Gerücht, wie eine Studie zeigt.

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Ab jetzt haben Fahrradmuffel eine Ausrede weniger. Einer Studie mit fast 4000 Sportlern im Fachmagazin Journal of Urology zufolge beeinträchtigt Fahrradfahren nicht die Sexualfunktion. Verglichen mit Läufern und Schwimmern hatten Freizeitradler lediglich eine erhöhte Gefahr für Ver­­engungen der Harnröhre. Bei ambitionierten Radsportlern, die in den vergangenen zwei Jahren im Durchschnitt täglich mehr als 40 Kilometer in die Pedale getreten hatten, stellten die Wissenschaftler kein erhöhtes Risiko fest.

 
23.04.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Pixland

21.04.2018

Niesen Raus damit!

Hatschi... Unterdrücken Sie einen Nieser bitte nicht, raten Ärzte.

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Ein Nieser bahnt sich an? Lassen Sie ihn raus. Denn wer sich die Nasenflügel zuhält und mit geschlossenem Mund das Niesen unterdrückt, riskiert Verletzungen. Von einem Extremfall berichten Ärzte im Fachblatt BMJ Case Reports. Durch den Druck hatte sich ein Patient einen Riss in der Rachenmuskulatur zugezogen. Er musste eine Woche lang Antibiotika schlucken und künstlich ernährt werden.

 
21.04.2018, Bildnachweis: iStock/Image Source

21.04.2018

Niesen Raus damit!

Hatschi... Unterdrücken Sie einen Nieser bitte nicht, raten Ärzte.

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Ein Nieser bahnt sich an? Lassen Sie ihn raus. Denn wer sich die Nasenflügel zuhält und mit geschlossenem Mund das Niesen unterdrückt, riskiert Verletzungen. Von einem Extremfall berichten Ärzte im Fachblatt BMJ Case Reports. Durch den Druck hatte sich ein Patient einen Riss in der Rachenmuskulatur zugezogen. Er musste eine Woche lang Antibiotika schlucken und künstlich ernährt werden.

 
21.04.2018, Bildnachweis: iStock/Image Source

20.04.2018

Hygiene Ohrstöpsel waschen

Kunststoffohrstöpsel lassen sich mit lauwarmem Wasser und Seife reinigen.

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Modelle aus Kunststoff, die man regelmäßig benutzt, lassen sich mit lauwarmem Wasser und ein wenig Seife reinigen. Austauschen sollte man die Ohr­stöpsel, wenn sie nur noch schwer beweglich sind. Wer schon nach ein paar Tagen mit Ohrstöpseln ein unangenehmes Gefühl im Ohr hat, sollte das beim Arzt abklären lassen.

 
20.04.2018, Bildnachweis: istock/Anthony Douanne

19.04.2018

Wochenende Arzt gesucht

Praxis geschlossen? Auf einer Internetseite lässt sich die nächste Praxis mit Bereitschaftsdienst finden.

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Eine falsche Bewegung, und plötzlich fährt der Schmerz tief in den Rücken, man kann sich kaum mehr bewegen. Aber die Arztpraxen haben schon zu oder es ist Wochenende? Auf der Internetseite www.116117info.de können Patienten he­rausfinden, wo sich deutschlandweit die nächste Praxis mit Bereitschaftsdienst befindet.
Die Suche funktioniert nicht nur online, sondern auch über die App der Bundesarztsuche. Einfach die Postleitzahl eingeben und schon zeigt die Webseite die nächst­gelegene Praxis an. Die neue Funktion steht flächendeckend zur Verfügung. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist auch unter der kostenfreien Rufnummer 116117 zu erreichen.

 
19.04.2018, Bildnachweis: iStock/claudiobaba

18.04.2018

Medikamente Packung zu klein?

Was Sie tun sollten, wenn der Arzt Ihnen aus Versehen eine zu kleine Packungsgröße verordnet hat.

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Manchmal geschieht es mit ­Absicht, etwa weil der Arzt die Therapie engmaschiger über­wachen will, manchmal ist es aber auch ein Versehen, und dem Dauerpatienten wird eine kleinere Packung verordnet.
Sprechen Sie das Problem beim Arzt an. In Ausnahmefällen kann die Apotheke den Fehler nach Rücksprache korrigieren. Auf ­keinen Fall dürfen Sie selbst etwas an dem Rezept verändern. Denn juristisch gesehen handelt es sich bei einem Rezept um eine Urkunde, und Änderungen stellen daher eine Straftat dar.

 
18.04.2018, Bildnachweis: istock/kadmy

17.04.2018

Früherkennung Mit Bluttest Krebs erkennen?

Forscher haben einen Bluttest entwickelt, mit dem sich Tumore nachweisen lassen sollen.

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US-Forscher haben im Fachmagazin Science einen Bluttest für acht häufige Krebsarten vorgestellt. Er reagiert auf mutierte Gene und Proteine. Bei Tests mit mehr als tausend Krebspatienten betrug die Treffsicherheit etwa 70 Prozent. Es gab jedoch auch Fälle von Fehlalarm in der Kontrollgruppe. Ob die Methode zur Früherkennung von Krebs eingesetzt werden kann, ist noch unklar.

 
17.04.2018, Bildnachweis: W&B/Thomas Rathay

16.04.2018

Alkohol Gefahr für die Leber

Eine Studie zeigt: Schon geringe Mengen Alkohol können der Leber schaden.

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Alkohol führt in deutlich geringeren Mengen zu einem erhöhten Risiko für schwere Leberschäden als bislang angenommen. Bisher hieß es, dass es ab 20 bis 30 Gramm täglich – enthalten etwa in zwei bis drei kleinen Gläsern Bier (0,25 l) – für das Organ gefährlich wird.
Nun zeigt eine ­Studie im Journal of Hepatology: Eine solche Schwelle gibt es nicht. Das Risiko steigt mit der Dosis und nimmt ab 20 Gramm täglich deutlich zu. Die Forscher verglichen die Angaben zum Alkoholkonsum von 49 000 Männern bei deren Eintritt ins Militär (1969 und 1970) mit den Krankenakten und Todesursachen 40 Jahre später.

 
16.04.2018, Bildnachweis: iStock/boule13

14.04.2018

Lippen Ganz geschmeidig

Welche Lippenpflegestifte sind zu empfehlen? Lassen Sie sich dazu in der Apotheke beraten.

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Schöne zarte Lippen – das versprechen viele Pflegestifte. Aber welche können es auch halten? Die Zeitschrift Ökotest hat 24 Produkte darauf hin getestet. Besonders gut schnitten Lippenpflegestifte aus der Apo­theke ab. Sie hatten einen UV-Schutz und waren frei von Paraffinen, die  aus Mineralöl hergestellt werden und daher als bedenklich gelten.

 
14.04.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Goodshot

13.04.2018

Aussehen Jünger mit Gesichts-Yoga

Regelmäßige Gesichtsübungen festigen die Haut und lassen Frauen jünger wirken.

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Man muss nicht unbedingt zu einem Schönheitschirurgen gehen, um jünger auszusehen. Auch Gesichtsübun­gen lassen einen frischer erscheinen, wie eine Studie der Northwestern-Universität in Chicago (USA) zeigt. Teilnehmer waren Frauen zwischen 45 und 60 Jahren. Sie praktizierten 20 Wochen lang regelmäßig eine halbe Stunde "Gesichts-Yoga". Danach hatten sie nicht nur eine festere Haut und vollere Wangen. Sie wurden auch durchschnittlich um fast drei Jahre jünger geschätzt, so die Forscher in JAMA Dermatology.

 
13.04.2018, Bildnachweis: istock/Seprimoris

12.04.2018

Psyche Schützt Hochmut vor Fall?

Stolze Menschen stürzen anscheinend seltener, berichten Wissenschaftler in einem Fachmagazin.

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Die Bibel lehrt zwar: Hochmut kommt vor dem Fall. Doch lässt der Fall Hochmütiger offenbar länger auf sich warten. Forscher der Universität Stirling (Großbritannien) haben untersucht, wie sich Stolz auf das Sturzrisiko älterer Menschen auswirkt. Das überraschende Ergebnis: Wer starke derartige Gefühle hatte, stürzte in den zwei Jahren darauf seltener als andere, berichten die Wissenschaftler im British Medical Journal.

 
12.04.2018, Bildnachweis: W&B/Simon Katzer

11.04.2018

Gehirn Sport gegen Parkinson?

Intensiver Ausdauersport bremst möglicherweise das Fortschreiten von Parkinson.

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Ausdauersport könnte das Fortschreiten von Parkin­son im Frühstadium bremsen – aber nur wenn er intensiv betrieben wird. Das legt eine im Fachmagazin JAMA Neurology veröffentlichte Studie von Forschern aus Chicago (USA) nahe. Teilnehmer waren 128 Patienten, die ihre Diagnose erst wenige Monate zuvor erhalten hatten. 88 von ihnen absolvierten dreimal pro Woche ein halbstündiges Ausdauertraining. Bei moderat übenden Probanden, deren Puls dabei etwa zwei Drittel der maximalen Herzfrequenz erreichte, schritt das Leiden kaum langsamer fort als in der Vergleichsgruppe, die gar nicht aktiv war. Nur bei Teilnehmern, die sich mit 80 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz belasteten, blieb der Krank­heitsstand relativ stabil. Jedoch ist noch unklar, wie lange dieser Effekt anhält.

 
11.04.2018, Bildnachweis: iStock/Alainde Maximy

10.04.2018

Ingwer Bessere Wundheilung?

Möglicherweise kann das scharfe Gewürz die Wundheilung positiv beeinflussen.

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Nach einer Mandeloperation bekommen Patienten Antibiotika und Schmerzmittel. Türkische HNO-Ärzte empfehlen im Fachblatt Clinical and Experimental Otorhinolaryngology die zusätzliche Einnahme von Ingwer-Extrakt: In einer Vergleichs­studie reduzierten Ingwer-Kapseln die Schmerzen und beschleunigten die Wundheilung. Offenbar wirkt das Gewürz entzündungshemmend.

 
10.04.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Ablestock

09.04.2018

Gelenkentzündungen Müsli für die Knochen

Ballaststoffreiche Kost wirkt sich günstig auf den Verlauf einer Arthritis und Osteoporose aus.

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Geschmackvoller Tipp für Menschen mit chronischer Gelenk­entzündung: Rheumatologen der Universitätsklinik Erlangen berichten im Fachblatt Nature Commu­nications, dass sich ballaststoffreiche Kost positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt und die Knochen stärkt.
Offenbar beeinflusst eine faserreiche Ernährung die Darmbakterien, sodass sie mehr kurzkettige Fettsäuren wie Propion- und Buttersäure bilden. Diese wirken entzündungshemmend und festigen die Knochen. Patienten mit Arthritis und Osteoporose empfehlen die Forscher deshalb morgens ein zuckerarmes Müsli sowie ausreichend Obst und Gemüse.

 
09.04.2018, Bildnachweis: W&B/Brigitte Sporrer

07.04.2018

Ekel Pfui, Fliege!

Auf Fliegen tummeln sich zahlreiche Krankheitserreger, fanden Forscher heraus.

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Dass wir uns vor Fliegen ekeln, hat offenbar seine Berechtigung: Wie Mikrobiologen im Fachmagazin Scientific Reports schreiben, übertragen Stuben- und Schmeißfliegen weit mehr Krankheitserreger als bisher angenommen. Das internationale Forscherteam hatte in den USA, Brasilien und ­Singapur 116 dieser Insekten eingefangen und auf Bakterien untersucht. Auf Schmeißfliegen fanden sie 316 verschiedene Keime, auf Stubenfliegen sogar 351 – darunter viele Krankheitserreger. Am dichtesten besiedelt waren Beine und Flügel.

 
07.04.2018, Bildnachweis: istock/janeff

06.04.2018

Toilette Die Blase beruhigen

Menschen mit überaktiver Blase kann eine Therapie mit Botulinumtoxin helfen.

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Ständig Ausschau halten nach der nächsten Toilette – das kennen Menschen mit hyperaktiver Blase aus leidvoller Erfahrung. Mithilfe von Botulinumtoxin kann der Muskel so weit beruhigt werden, dass die Beschwerden verschwinden. Normales Wasserlassen ist trotzdem möglich. Bei bestimmten Funktionsstörungen der Blase wird die Behandlung mit Botulinumtoxin seit Januar von der Kasse erstattet.

 
06.04.2018, Bildnachweis: iStock/Pesky Monkey

05.04.2018

Motivation Schimpfen macht stark

Fluchen soll laut einer Studie einen leistungssteigernden Effekt haben.

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Noch einmal alle Kräfte sammeln und sich nach oben stemmen. Dann sind die zehn Liegestütze geschafft. Geht nicht? Dann fluchen Sie doch mal laut. Wer schimpft, hält mehr aus, fand ein Forscher der Universität Keele (Groß­­britannien) he­raus. Fluchen soll demnach einen leistungssteigernden Effekt haben. In der Studie wurden Freiwillige in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen sollten auf einem Fahrradergo­meter so schnell wie möglich in die Pedale treten, die anderen mussten kräftig auf ein Dynamometer drücken, das die Druckkraft misst. Je mehr sie fluchten, umso schneller beziehungsweise stärker waren sie.

 
05.04.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

04.04.2018

Keime Hühnerfleisch durchgaren

Vor allem über Hühnerfleisch werden Durchfallerreger übertragen. Die richtige Küchenhygiene ist daher wichtig.

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Wer sich mit Campylobacter-Bakterien infiziert, leidet unter Übelkeit, heftigen Bauchschmerzen und Durchfall. Die Erreger werden vor allem durch Hühnerfleisch übertragen. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts wurden 2016 in Deutschland mehr als 70 000 Infektionen gemeldet. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Wie man sich davor schützen kann? Auf Küchenhygiene achten und das Fleisch immer vollständig durchgaren.

 
04.04.2018, Bildnachweis: istock/vikif

03.04.2018

Organspende Kontrollierte Vergabe

Eine Untersuchung zeigt: Es gab keinen einzigen Verstoß mehr bei der Vergabe von Spenderorganen.

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Manipulierte Wartelisten für Transplantationen hatten zur Folge, dass nun Gremien die Organzuteilungen in Deutschland kontrollieren. Das Fazit nach fünf Jahren fällt positiv aus. Es gab keinen einzigen Verstoß gegen die Regeln mehr, nur vereinzelte Fehler bei der Dokumentation. Die Kontrolleure prüften die Daten aus den Jahren 2013 bis 2015 anhand der Krankenakten von insgesamt 1991 Organempfängern.

 
03.04.2018, Bildnachweis: istock/Neustock images

02.04.2018

Apothekerrat Schlafmittel wirkt zu lange?

Wer ein schlafförderndes Medikament einnimmt, sollte es ausschließlich zum Einschlafen anwenden – nicht nachts.

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Rezeptfreie Schlafmittel aus der Gruppe der Antihistaminika und auch manche rezeptpflichtigen Benzodiazepine wirken bis zu zehn Stunden. Wer sie spät in der Nacht anwendet, ist am nächsten Tag noch müde.
Nehmen Sie das Mittel ausschließlich zum Einschlafen. Wenn Sie sich bis zwei Uhr morgens im Bett wälzen und dann mit einem Schlafmittel nachhelfen, hält die Wirkung bis in den Vormittag an. Zu später Stunde eignen sich rein pflanzliche Mittel oder ruhige Musik.

 
02.04.2018, Bildnachweis: istock/Alliance

31.03.2018

Gesundheit Arbeit und Freizeit trennen

Nach Feierabend noch schnell ein paar Mails für die Arbeit schreiben? Keine gute Idee, sagen Forscher.

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Der Übergang zwischen Arbeit und Freizeit ist heute oft ­fließend. Schließlich lässt sich mit dem Smartphone noch schnell die ein oder andere E-Mail schreiben. Gesund ist das nicht, wie Forscher der Universität Zürich im Fachblatt Journal of Business and Psychology berichten. Denn wenn die Grenzen zwischen beiden Bereichen verwischen, könnten die Angestellten schlechter ­abschalten und seien schneller erschöpft. Eine klare Trennung sei daher für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von Interesse.

 
31.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Jupiterimages

30.03.2018

Hilfe annehmen Danke, Nachbar!

Ruhig mal helfen lassen – das macht glücklich, zeigt eine Umfrage.

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Wer Hilfe annehmen kann, lebt zufriedener. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands der Arzneimittel­hersteller für ­seinen ­­aktuellen Gesundheitsindex: Menschen, denen es leichtfällt, Hilfe anzunehmen – etwa von Nachbarn –, schätzten sich als glücklicher und zufriedener ein als solche, die damit ein Problem haben.

 
30.03.2018, Bildnachweis: istock/gpointstudio

29.03.2018

Psyche und Umgebung Mehr Meer

Britische Wissenschaftler untersuchten, welche Landschaft besonders entspannend wirkt.

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Wald, Wiese, Berg, Park oder Strand und Meer – für unsere Psyche macht die Umgebung tatsächlich einen großen Unterschied. Das fanden Wissenschaftler in Großbritannien laut ­einer im Fachblatt Environment & Behavior veröffentlichten Studie heraus. Wie rund 4500 Teilnehmer einer Befragung angaben, bringt ein Ausflug an die Küste oder zu geschützten Regionen auf dem Land anscheinend mehr Entspannung und Erholung als zum Beispiel ein Abstecher in den Wald oder in die Berge. Die Gründe dafür seien allerdings noch unklar.

 
29.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Comstock

28.03.2018

Wetterwechsel Schmerzen Gelenke bei Regen?

Forscher untersuchten, ob Gelenke tatsächlich häufiger schmerzen, wenn das Wetter wechselt.

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Forscher der Harvard-Universität (USA) wollten wissen, ob Wetterwechsel und Gelenkprobleme tatsächlich zusammenhängen. Dazu prüften sie, ob Menschen bei Regen öfter wegen solcher Beschwerden zum Arzt gehen. Die Daten von mehr als 1,5 Millionen Senioren konnten das aber nicht belegen.

 
28.03.2018, Bildnachweis: istock/intst

27.03.2018

Superfood Schlechte Ökobilanz

Nicht alles an sogenanntem Superfood ist super, merken Verbraucherorganisationen an.

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Die Verbraucherzentrale Thüringen hat dazu aufgerufen, bewusster mit sogenanntem Superfood umzugehen. Die exotischen Produkte müssen oft über weite Wege ­importiert werden und haben daher eine schlechte Ökobilanz. Zudem seien Acai-Beeren, Chia-Samen oder Moringa-Blätter nicht zwangsläufig gesünder als hiesige Produkte wie etwa Heidelbeeren oder Grünkohl.

 
27.03.2018, Bildnachweis: istock/Karisssa

26.03.2018

Grüner Star Tee für den Durchblick

Schützt Tee vor der Augenkrankheit grüner Star? Eine Studie deutet darauf hin.

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Menschen, die täglich heißen, koffeinhaltigen Tee trinken, haben mög­­licherweise ein geringeres Risiko, an grünem Star (Glaukom) zu erkranken. Das ergab eine Studie in den USA. Ein Glaukom schädigt den Sehnerv schleichend. Unbehandelt kann es zur Erblindung führen. Noch ist unklar, welche Stoffe im Tee für den Schutz­effekt verantwortlich sein sollen. Bei anderen koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee oder Eistee ließ sich kein Zusammenhang erkennen. Auch müssten die Ergebnisse durch weitere Studien bestätigt werden, so die Forscher. Sie veröffentlichten ihre Untersuchung im Fachblatt British Journal of Ophthalmology.

 
26.03.2018, Bildnachweis: istock/martin-dm

24.03.2018

Krampfadern Lasern oder operieren?

Wie die Studienlage zur Laserbehandlung bei Krampfadern aussieht.

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"Tendenziell positiv"– so wurde die Laser­behandlung von Krampfadern noch 2012 eingestuft, die nach wie vor nur als Privatleistung zu haben ist. Im aktuellen IGeL-Monitor hat sich die Einschätzung ihres Nutzens auf "unklar" verschlechtert: Ob Krampfadern besser gelasert oder operiert werden sollten, lasse sich bei der aktuellen Studienlage nicht beantworten.

 
24.03.2018, Bildnachweis: istock/Redsmiler

24.03.2018

Krampfadern Lasern oder operieren?

Wie die Studienlage zur Laserbehandlung bei Krampfadern aussieht.

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"Tendenziell positiv"– so wurde die Laser­behandlung von Krampfadern noch 2012 eingestuft, die nach wie vor nur als Privatleistung zu haben ist. Im aktuellen IGeL-Monitor hat sich die Einschätzung ihres Nutzens auf "unklar" verschlechtert: Ob Krampfadern besser gelasert oder operiert werden sollten, lasse sich bei der aktuellen Studienlage nicht beantworten.

 
24.03.2018, Bildnachweis: istock/Redsmiler

23.03.2018

Zahnarzt Entspannt auf dem Stuhl

Forscher untersuchten, wie Zahnärzte Patienten die Angst vor der Behandlung nehmen können.

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Die Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet. Wie Zahnärzte ihren Patienten helfen können, haben Forscher des Uniklinikums Jena ermittelt: Schon Maßnahmen wie Musik­hören, Entspannungsübungen, Ablenkung oder ausführliche Beratung vor und während der Behandlung zeigten positive Effekte. Am wirk­sams­ten war Hypnose. Die Autoren wollen Zahnmediziner bestärken, bei ängstlichen Patienten auch nichtmedikamentöse Maßnahmen zu ergreifen.

 
23.03.2018, Bildnachweis: istock/LuckyBusiness

22.03.2018

Apothekertipp Asthmaspray erklären lassen

Das Spray wirkt nicht mehr richtig? Dann haben sich möglicherweise Anwendungsfehler eingeschlichen.

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Asthmamittel wirken nur dann, wenn die Anwendungstechnik stimmt. Hier können sich aber Fehler einschleichen, auch wenn der Patient sein Medikament schon viele Jahre verwendet. Lassen Sie sich die richtige Medikamentenanwendung von Zeit zu Zeit in der Apotheke ausführlich erklären. Apotheker sehen immer wieder, dass sich dabei mit der Zeit Fehler einschleichen. ­Besonders wichtig ist die Ein­weisung, wenn Sie im Zuge der Rabatt­verträge ein neues, wirk­stoff­gleiches Spray eines anderen ­Herstellers verordnet bekommen.

 
22.03.2018, Bildnachweis: istock/Martin Barraud

21.03.2018

Eingriffe erklären Bestechend einfach

Eine Studie ergab: Neunjährige können medizinische Verfahren besser erläutern als Aufklärungsbögen.

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Erklären Kinder chirurgische Eingriffe, ist das für erwachsene Laien deutlich besser zu verstehen als der übliche Aufklärungsbogen in Mediziner-Deutsch. Für eine Studie, erschienen im British Medical Journal, beschrieben Neun­jährige eine Hüftoperation – einfach, aber richtig.

 
21.03.2018, Bildnachweis: istock/marcopasqualini

20.03.2018

Grippe Mehr Tote als vermutet

An Grippe sterben mehr Menschen als gedacht, zeigt eine Untersuchung der US-Gesundheits­behörde.

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Die alljährliche Grippewelle fordert mehr Todesopfer als bisher gedacht. Eine Studie der US-Gesundheits­behörde mit Daten aus 33 Ländern, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Lancet, belegt, dass pro Jahr 300 000 bis 650 000 Menschen weltweit an Influenza sterben. Bisher ging man von 250 000 bis 500 000 Toten aus. Bei uns hat die Grippewelle Anfang des Jahres begonnen.

 
20.03.2018, Bildnachweis: iStock/Tryfonov Ievgenii

19.03.2018

Physiotherapie Häufig Frauensache

Mehr Frauen als Männer erhalten Physiotherapie, ergab eine Auswertung.

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Frauen bekommen häufiger ein Rezept für Physiotherapie als Männer. Das Wissenschaftliche Institut der AOK ermittelte, dass 21 Prozent der weiblichen Kassenmitglieder im Jahr 2016 mit dieser Behandlung versorgt wurden, aber nur 13 Prozent der Männer. Die häufigste Diagnose waren in etwa 30 Prozent der Fälle unspezifische Rückenschmerzen. Das Robert-Koch-­Institut bestätigt in seinem Journal of Health Monitoring 2017 diesen Geschlechter-Unterschied und fand heraus, dass Physiotherapie am häufigsten von Menschen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren in Anspruch genommen wird. Laut einer Befragung ließen sich in dieser Gruppe fast 31 Prozent der Frauen und mehr als 20 Prozent der Männer damit behandeln. In die Erhebung waren Privatpatienten und Klinikleistungen eingeschlossen.

 
19.03.2018, Bildnachweis: istock/Katarzyna Bialasiewicz

17.03.2018

Eltern Doppel-Stress

Arbeiten und Familie: Beides unter einen Hut zu bekommen, kann auch Männer belasten.

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Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, das belastet Männer ähnlich wie Frauen, so das Ergebnis einer Überblicksstudie von US-Psychologen. Für ihre Untersuchung analysierten die Forscher mehr als 350 Befragungen berufstätiger Eltern aus der ganzen Welt. Während Männer eher das Gefühl haben, dass durch den Job die Familie zu kurz kommt, fühlen sich Frauen öfter durch diese im Beruf eingeschränkt, so die Wissenschaftler im Journal of Applied Psychology.

 
17.03.2018, Bildnachweis: iStockphoto/m-imagephotography

17.03.2018

Eltern Doppel-Stress

Arbeiten und Familie: Beides unter einen Hut zu bekommen, kann auch Männer belasten.

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Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, das belastet Männer ähnlich wie Frauen, so das Ergebnis einer Überblicksstudie von US-Psychologen. Für ihre Untersuchung analysierten die Forscher mehr als 350 Befragungen berufstätiger Eltern aus der ganzen Welt. Während Männer eher das Gefühl haben, dass durch den Job die Familie zu kurz kommt, fühlen sich Frauen öfter durch diese im Beruf eingeschränkt, so die Wissenschaftler im Journal of Applied Psychology.

 
17.03.2018, Bildnachweis: iStockphoto/m-imagephotography

16.03.2018

Gehirn Soziale Kontakte halten geistig fit

Freunde treffen – das scheint bis ins hohe Alter die grauen Zellen effektiv anzuregen.

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Freunde zu treffen ist das beste Gehirnjogging. Darauf weist eine Studie hin, welche die geistigen Fähigkeiten ­sogenannter Super Agers untersuchte – Senioren, die älter als 80 Jahre sind, aber so fit im Kopf wie 50- bis 70-Jährige. Ein Team der Northwestern University Fein­berg School of Medicine (USA) wollte wissen, was sie von Altersgenossen unterscheidet. Auffällig war: Die "Super Agers" pflegten mehr positive Beziehungen zu anderen Menschen, so die Forscher in Plos One.

 
16.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

15.03.2018

Luftverschmutzung Schlaffe Spermien

Erhöhte Feinstaubwerte könnten die Spermienqualität von Männern beeinträchtigen.

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Macht Luftverschmutzung Männer unfruchtbar? Das könnte durchaus sein. Einen Hinweis darauf liefern jetzt Forscher aus Taiwan: In einer Studie mit 6500 Teilnehmern im Alter zwischen 15 und 49 Jahren ermittelten sie die Spermienqualität anhand der Form und Beweglichkeit. Diese setzten sie in Bezug zur Belastung aus maximal 2,5 Mikro­meter großen Feinstaubpartikeln, der die Männer über zwei Jahre hinweg ausgesetzt waren.
Wie die Forscher in der Fachzeitschrift Occupational and Envi­ron­mental Medicine berichten, sank die Qua­lität der Samenzellen mit zunehmender Feinstaubkonzentration. In Deutschland gilt für die winzigen Partikel ein Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, der bislang noch ­nirgends überschritten wurde. Im Rahmen der taiwanischen Studie ­haben allerdings bereits deutlich niedrigere Feinstaubwerte die Qualität der Spermien ­beeinträchtigt.

 
15.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

14.03.2018

Klima Offener für Neues

Wer in einem eher milden Klima aufwächst, ist laut einer Studie extrovertierter.

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Wir alle kennen das: Kaum wird es im Frühling wärmer, bessert sich unsere Stimmung. Dass das Klima offenbar nicht nur unsere Laune, sondern auch den Charakter beeinflusst, schreiben Forscher aus China und den USA im Fachblatt Nature.
Menschen, die in einem angenehmen Klima mit durchschnittlich 22 Grad aufwachsen, seien offener, extrovertierter und emotional stabiler als die Bewohner kühlerer Regionen. Die ­Häufigkeit von Grippe-Erkrankungen und der Wohlstand des jeweiligen Landes sollen bei der Persönlichkeitsentwicklung ebenfalls eine Rolle spielen, aber eine deutlich kleinere als die Durchschnittstemperatur.

 
14.03.2018, Bildnachweis: istock/Roman Babakin

13.03.2018

Schlaf Fenster auf!

Schlafzimmerfenster auf oder zu? Daran scheiden sich die Geister. Niederländische Forscher sagen: Bei frischer Luft schläft es sich besser.

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Gute Nachrichten für Frischluftfans: Bei offenem Fenster schläft man tiefer, wird seltener wach und fühlt sich ausgeruhter. Wie Forscher der Universität Eindhoven (Niederlande) im Fachblatt Indoor Air schreiben, kann die Luft dann besser zirkulieren, wodurch der Kohlendioxidgehalt sinkt. Davon profitiere die Schlafqualität. Wem es im Winter zu kalt wird, der sollte zumindest die Zimmertür offen lassen.

 
13.03.2018, Bildnachweis: istock / swinnerr / Svetlana Gryankina

12.03.2018

Darmkrebs Bewegte Prävention

Menschen, die viel draußen sind und sich bewegen, haben ein geringeres Darmkrebsrisiko.

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Wer sich viel im Freien bewegt, hat ein geringeres Darmkrebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team des Deutschen Instituts für Ernährungs­­forschung (DIfE) im International Journal of Epidemiology. Die Forscher hatten die Daten einer Langzeit-Beobachtungsstudie mit rund 520 000 Teilnehmern ausgewertet. Sie führen den positiven Effekt auf eine Abnahme des Bauchfetts und einen verbesserten Stoffwechsel zurück. Da auch Vitamin D einen ­Einfluss hat, senke vor allem Bewegung im Freien das Risiko. Der Körper bildet das Vitamin mithilfe von Sonnenlicht.

 
12.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/BananaStock

10.03.2018

Skibrille Für mehr Durchblick

Was macht eine gute Skibrille aus? Tipps.

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Eine passende Skibrille bewahrt die Augen vor grellem Sonnenlicht. Tipps: Die Brille muss rundherum geschlossen sein, sonst kann seitlich UV-Licht ins Auge fallen. Der UV-Filter sollte alle UV-Strahlen bis zu einer Wellen­länge von 400 Nanometern absorbieren. Gläser aus splitterfestem Kunststoff, doppelt verglast, schützen beim Sturz.

 
10.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

10.03.2018

Skibrille Für mehr Durchblick

Was macht eine gute Skibrille aus? Tipps.

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Eine passende Skibrille bewahrt die Augen vor grellem Sonnenlicht. Tipps: Die Brille muss rundherum geschlossen sein, sonst kann seitlich UV-Licht ins Auge fallen. Der UV-Filter sollte alle UV-Strahlen bis zu einer Wellen­länge von 400 Nanometern absorbieren. Gläser aus splitterfestem Kunststoff, doppelt verglast, schützen beim Sturz.

 
10.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

09.03.2018

Krafttraining Abnehmen mit Hanteln

Wer erfolgreich Übergewicht abbauen will, sollte nicht nur die Ernährung umstellen, sondern auch Sport machen. Krafttraining war in einer Studie besonders hilfreich.

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Um überflüssige Kilos zu verlieren, muss man nicht nur die Ernährung umstellen, sondern sich auch mehr bewegen. Aber welcher Sport hilft am besten? Das untersuchten US-Wissenschaftler in einer Studie mit 249 Teilnehmern. Diese wurden in drei Gruppen eingeteilt: Eine nahm an einem Abnehmprogramm ohne Sport teil, die beiden anderen kombinierten die Ernährungs­­umstellung mit Ausdauer- oder Kraft­training.
Ergebnis: Wer nicht nur das Essverhalten änderte, sondern auch Sport trieb, verlor innerhalb von 18 Monaten bis zu drei Kilo mehr. Am besten schnitt das Krafttraining ab, so die Forscher im Fachmagazin Obesity. Denn im Vergleich zum Joggen nahm der Anteil der sogenannten Magermasse, zu der auch die Muskeln gehören, beim Hantelnstemmen geringer ab. Vorteil: Mehr Muskeln verbrennen auch mehr Kalorien.

 
09.03.2018, Bildnachweis: iStockphoto/kzenon

08.03.2018

Heiserkeit Balsam für die Stimme

Wie Sie einem rauen Hals vorbeugen.

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Der Winter ist eine Herausforderung für die Schleimhäute. Tipps, um Heiserkeit vorzubeugen:
  • viel Wasser und Kräutertee trinken
  • mehrfach am Tag stoßlüften
  • durch die Nase atmen, nicht durch den Mund
  • nicht räuspern, das belastet die Stimme. Besser: kräftig husten, auf die Brust klopfen oder summen

 
08.03.2018, Bildnachweis: W&B/Marcel Weber

07.03.2018

Sexualität Rezeptfreie Potenzpille

In Großbritannien gibt es den Wirkstoff Sildenafil ohne Rezept. Das soll dem illegalen Handel entgegenwirken.

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In Großbritannien müssen Männer mit Erektionsproblemen nicht mehr zwingend zum Arzt. Potenzpillen mit dem Wirkstoff Sildenafil gibt es für sie jetzt auch ohne Rezept. Es genügt, wenn ein Apotheker sie vorab über Risiken und Nebenwirkungen berät. Er darf das Mittel nicht an Männer mit schweren Herzkranzgefäß-, Nieren- oder Leberkrankheiten abgeben. Die britische Arzneibehörde will mit dieser Regelung den illegalen Handel mit den Erektionshelfern eindämmen. Ein Weg, den Deutschland aus Sicherheitsgründen auf absehbare Zeit nicht nachvollziehen wird.

 
07.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Polka Dot Images

06.03.2018

Medikamente Nicht verwechseln!

Wer zum Beispiel mehrere Insulinpräparate verwenden muss, kann leicht durcheinander kommen. So vermeiden Sie Verwechslungen.

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Diabetiker haben oft mehrere Insulinpräparate: eines, das  sie ein- bis zweimal täglich anwenden, und eines, das sie zu den Mahlzeiten spritzen. Auch bei Asthma gibt es oft ein Spray für akute Beschwerden und eines für die Dauertherapie.
Machen Sie sich farbige Markierungen mit Isolierband auf Ihre Medikamente, sodass die Verwechslungsgefahr sinkt. Hilfreich ist es auch, wenn Sie auf der ­Packung Verwendungszweck und Einnahmezeit handschriftlich vermerken.

 
06.03.2018, Bildnachweis: W&B/Simon Katzer

05.03.2018

Diabetes Schädliche Süßstoffe

Süßstoff statt Zucker? Keine gute Idee, finden australische Forscher. Ein hoher Konsum fördert Diabetes, sagen sie.

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Wer Zucker durch Süßstoffe ersetzt, erhöht sein Diabetesrisiko. Eine Studie der Uni­versität Adelaide (Australien) zeigt, wie das zusammen­hängen könnte. So begünstigen Sucralose und Acesulfam-K den Übertritt von Glukose aus dem Darm ins Blut. Das erhöhte die Zuckerspiegel von Testpersonen innerhalb von zwei ­Wochen um durchschnittlich 24 Prozent. Sie schluckten täglich Süßstoffmengen, die in circa 1,5 Litern Light-Limonade enthalten sind.

 
05.03.2018, Bildnachweis: iStock/Lev Dolgatshjov

03.03.2018

Herzgesundheit Langsam essen

Wie viel Zeit wir uns beim Essen lassen, beeinflusst offenbar unsere Gesundheit.

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Eine gute Nachricht für Genießer: Wer sich Zeit für die Mahlzeiten nimmt, kann damit sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Das zeigt eine Studie der Hiroshima-Universität (Japan). Den Autoren zufolge könne eine entsprechende Umstellung der Essgewohnheiten dazu beitragen, Krankheiten des metabolischen Syndroms – darunter Diabetes und Bluthochdruck – zu verhindern.

 
03.03.2018, Bildnachweis: istock/Monkeybusiness Images

02.03.2018

Stimmung Stimme verrät viel

An der Stimme lässt sich sehr gut einschätzen, wie es dem anderen geht. Das zeigt ein Test.

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Allein am Klang der Stimme lässt sich gut erkennen, wie sich ein Mensch fühlt. Zu diesem Ergebnis kommt der Psychologe Michael Kraus von der Yale-Universität in New Haven (USA). Für seine im Fachblatt American Psychologist ver­öffentlichte Studie brachte er 1800 Menschen in unterschiedliche Gesprächssituationen – in dunklen oder beleuchteten Räumen. Konnten die Probanden ihren Gesprächspartner nicht sehen, gelang es ihnen am besten, dessen Emotionen richtig einzuschätzen. Im Vergleich zur Mimik sei die Stimme viel variantenreicher und aussagekräftiger, so Kraus.

 
02.03.2018, Bildnachweis: Thinkstock/BananaStock

01.03.2018

Appell Verdacht auf Nebenwirkungen melden

Patienten sollten unerwünschte Wirkungen ihrer Arzneien melden.

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Die europäischen Arzneimittelbehörden fordern Patienten auf, Verdachtsfälle von Nebenwirkungen rezeptfreier ­Medikamente zu melden. In Deutschland gelangen Verbraucher über den folgenden Link auf der Online-Seite des Bundes­instituts für Arzneimittel und Medizin­­­pro­dukte (BfArM) zum Meldeformular: www.bfarm.de/uawmelden.

 
01.03.2018, Bildnachweis: istock/SKDAWUT14

28.02.2018

Innere Uhr Wann Wunden heilen

Die Wundheilung funktioniert nicht zu jeder Tageszeit gleich gut.

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Verletzungen, die man sich am Tag zuzieht, heilen schneller als solche, die nachts entstehen. Offenbar unterliegen auch Vorgänge in den Zellen einer inneren Uhr. Das legt eine Studie britischer Forscher nahe. Wie sie im Fachmagazin Science Translational Medicine schreiben, waren die untersuchten Hautzellen tagsüber deutlich aktiver. Die Wundheilung lief deshalb effektiver ab. Auswertungen von Krankenhausdaten zeigten zudem, dass nächt­liche Verbrennungen etwa 60 Prozent langsamer verheilen als Brandwunden, zu denen es am Tag kommt. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, das Risiko für Wundheilungsstörungen zu verringern.

 
28.02.2018, Bildnachweis: istock/Neustock images

27.02.2018

Umwelt Bienen auf Droge?

In Honig findet sich oft Insektenbekämpfungsmittel, ergab eine Untersuchung.

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Sie beeinträchtigen den Orientierungssinn von Bienen und wirken auf sie wie eine Droge: Neonicotinoide werden weltweit am häufigsten eingesetzt, um Insekten zu bekämpfen. Jetzt hat eine Studie im Fachmagazin Science gezeigt, dass drei Viertel aller Honige mit den Pestiziden verunreinigt sind. Die gemessenen Mengen schaden Menschen nach bisherigem Wissen zwar nicht, aber den Tieren. Die Insektenbekämpfungsmittel werden seit einigen Jahren verdächtigt, mit schuld am globalen Bienensterben zu sein.

 
27.02.2018, Bildnachweis: istock/People Images

26.02.2018

Hörgerät Klarer Klang im Winter

Mit ein paar Tipps bringen Sie Ihr Hörgerät gut durch die kalte Jahreszeit.

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Sie haben ein Hörgerät und gehen auch bei Kälte gerne an die frische Luft? Mit diesen Tipps kein Problem: Schirmen Sie das Gerät vor Kälte ab mit Mütze, Stirnband oder Ohrenschützern. Achten Sie darauf, dass das Mikrofon frei bleibt. Sonst können Reibegeräusche und ein dumpferer Klang entstehen. Bei Kälte werden Batterien schneller leer. Wer lange draußen ist, sollte Reserve­batterien einpacken und sie in der Hand oder Hosentasche aufwärmen, bevor er sie ins Gerät einsetzt. Zurück im Warmen, beschlagen nicht nur Brillen, sondern auch Hörgeräte. Spezielle Trockenstationen oder -beutel helfen. Auf keinen Fall jedoch die Geräte föhnen oder auf die Heizung legen. Quelle: Bundesinnung für Hörakustiker

 
26.02.2018, Bildnachweis: istock/druvo

24.02.2018

Ernährung Schlanker mit Vollkorn

Wer häufiger Vollkornprodukte auf den Speiseplan setzt, hat bessere Chancen, sein Gewicht zu halten.

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Forscher in den USA haben die Effekte von Vollkornprodukten auf Darm, Immunsystem und Stoffwechsel untersucht. Ergebnis: Essen wir viel davon, vermehren sich nicht nur die gesunden Bakterien im Darm, und die Abwehrzellen werden positiv beeinflusst, sondern wir verstoffwechseln Nahrung auch besser. Die Probanden, die Vollkornprodukte zu sich genommen hatten, sparten im Schnitt hundert Kilo­kalorien mehr am Tag ein. Die Vergleichsgruppe hatte Weißmehlerzeugnisse gegessen. Die Studie wurde im Fachblatt American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht.

 
24.02.2018, Bildnachweis: istock/al62

23.02.2018

Wiederbelebung Frauen im Nachteil

Bei Frauen wenden Laien seltener eine Herzdruckmassage an als bei Männern, zeigt eine Studie.

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Wenn Frauen in der Öffentlichkeit einen Kreislaufstillstand erleiden, werden sie von Laien seltener wiederbelebt als Männer. Das ergab eine Auswertung von mehr als 19 000 Krankheitsdaten in den USA und Kanada, die beim Kongress der US-amerikanischen Herzgesellschaft vorgestellt wurde. Frauen bekamen nur in 39 Prozent der Fälle eine potenziell lebensrettende Herzdruck­massage. Männern wurde damit in 45 Prozent der Fälle geholfen – ihre Überlebenswahrscheinlichkeit war damit um 23 Prozent höher.

 
23.02.2018, Bildnachweis: iStock / spotmatik

22.02.2018

Arzneitipp So schmeckt Fencheltee besser

Wer Fencheltee fade findet, kann einen kleinen Trick versuchen.

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Anis, Fenchel und Kümmel helfen der Verdauung. Anis und Fenchel sind zudem schleim­lösend bei einer Erkältung. Doch der aus ihren Früchten zubereitete Tee schmeckt oft recht fade. Die Lösung: Einen aromatischen Tee bekommen Sie nur, wenn Sie die Früchte vor dem Überbrühen in einem Mörser zerstoßen. Falls Ihnen das zu mühsam ist, können Sie in der Apotheke auch gequetschte Früchte kaufen. Diese haben aber den Nachteil, dass der Duft der Heilpflanzen bei der Lagerung schneller verfliegt.

 
22.02.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Pixland

21.02.2018

Haustier Ein Hund fürs Herz

Wer einen Hund besitzt, hat einer Studie zufolge ein niedrigeres Risiko für bestimmte Krankheiten.

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Dem Vierbeiner sei Dank! Hundebesitzer erleiden seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das fanden Wissenschaftler in Schweden heraus. Sie analysierten Gesundheitsdaten von mehr als drei Millionen Bürgern ihres Landes zwischen 40 und 80 Jahren. Im unter­suchten Zeitraum von zwölf Jahren sank bei allein lebenden Hundebesitzern das Risiko für eine Herzkrankheit. Die Forscher erklären sich den Schutzeffekt damit, dass sich Menschen mit Hund mehr bewegen. 

 
21.02.2018, Bildnachweis: istock / Ivanko Brnjakovic

20.02.2018

Prävention Besser frühstücken

Morgens auf Essen zu verzichten, ist womöglich schlecht für die Gesundheit. Darauf deutet eine Studie hin.

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Wer morgens etwas isst, kann womöglich auch Gefäßerkrankungen vorbeugen. Das legt eine Studie in den USA mit 4000 Teilnehmern nahe, die im Journal of the American ­College of Cardiology veröffentlicht wurde. Menschen, die das Frühstück auslassen, entwickeln demnach häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 
20.02.2018, Bildnachweis: istock/kirin photo

19.02.2018

Depression Große Wissenslücken

Zum Thema Depression kursieren viele Mythen, zeigt eine Befragung.

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Die Wissenslücken zu Depressionen sind groß: Fast jeder fünfte Deutsche glaubt, dass "Schokolade essen" oder "sich zusammenreißen" ein geeignetes Mittel dagegen sei. Das zeigt eine Befragung von 2000 Personen für das "Deutschland-Barometer Depression". Die richtige Behandlung sind jedoch Anti­depressiva und/oder Psychotherapie. Die Bundesbürger schätzen auch die Entstehung falsch ein. Belastende Lebensereignisse werden über-, biologische Ursachen unterschätzt. Nur zwei Drittel wissen, dass während der Erkrankung der Stoffwechsel im Gehirn gestört ist, und nur 63 Prozent kennen die Bedeutung der Gene dafür. Etwa 5,3 Millionen Menschen erkranken hierzulande jährlich an Depression.

 
19.02.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Wavebreak Media

17.02.2018

Medikamente Schmerzen trotz Schmerzmittel

Was zu tun ist, wenn Medikamente Schmerzen nicht mehr ausreichend bekämpfen.

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Viele Patienten mit chronischen Schmerzen nehmen Arzneimittel regelmäßig und vorbeugend. Was aber tun, wenn dennoch starke Beschwerden auftreten? Besprechen Sie mit Ihrem Arzt einen Notfallplan für den Fall, dass trotz Medikament Schmerzen auftreten. Keineswegs dürfen Sie eigenmächtig eine zweite Dosis des Mittels einnehmen. Viele ­Produkte setzen den Wirkstoff langsam über längere Zeit frei. Ein solches Retard- oder Depot-Präparat wirkt im Akutfall nicht schnell genug. Bei doppelter ­Einnahme drohen jedoch starke Nebenwirkungen.

 
17.02.2018, Bildnachweis: iStockphoto/SnowWhiteImages

16.02.2018

Anteilnahme Liebe fühlen

Kleine Gesten bedeuten oft mehr als große Worte.

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"Ich liebe dich!" Große Worte, die oft wenig Wirkung haben. Um sich geliebt zu fühlen, zählen kleine Gesten mehr, fanden Psychologen der Penn State University (USA) heraus. Ein Mensch, der Anteilnahme zeigt. Ein Kind, das sich ankuschelt. Ein Haustier, das einen begrüßt. Bei alldem fühlten sich die Befragten mehr geliebt als bei romantischen Aktionen. Als ungeliebt empfanden sie sich, wenn sie kontrolliert wurden, so die Forscher im Journal of Social and Personal Relationships.

 
16.02.2018, Bildnachweis: istock/Kerrick

15.02.2018

Konzentration Kreativ verträumt

Tagträumer sind besonders kreative Menschen, fanden Forscher in Tests heraus.

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Bei der Sitzung lassen sich die Gedanken kaum an die Kandare nehmen. Auch am Computerbildschirm schweifen sie öfter mal ab. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann Sie sind mit hoher Wahrscheinlichkeit besonders intelligent und kreativ, wie eine Studie im Fachjournal Neuropsychologia nahelegt. Darin fanden Wissenschaftler am Georgia Institute of Technology (USA) einen engen Zusammenhang zwischen häufigem Tagträumen und einer besonders guten Vernetzung des Gehirns. In Tests, bei denen die Forscher die Kreativität und die Fähigkeit zu problem­lösendem Denken untersuchten, schnitten die Tagträumer zudem besonders gut ab.

 
15.02.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Wavebreak Media

14.02.2018

Sauerstoffmangel Empfindliches Gehirn

Sauerstoffmangel ist für das Gehirn besonders verhängnisvoll. Wissenschaftler fanden ein Erklärung, warum das so ist.

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Warum reagiert das Gehirn viel empfindlicher auf Sauerstoffmangel als andere Organe? Dieses Rätsel haben möglicherweise Forscher aus Essen und den Niederlanden gelöst. Bei einem Sauerstoffmangel, verursacht etwa durch einen Schlaganfall oder Herzstillstand, bildet der Körper ein Enzym namens NOX4. Im Gehirn löst es die Selbstzerstörung von Nervenzellen aus. Das beschreiben die Wissenschaftler im Fachjournal PNAS. Gelänge es, das NOX4–Gen auszuschalten oder seine Wirkung durch Arzneien zu hemmen, könnten Hirnschäden mit daraus resultierenden Lähmungen vielleicht verhindert werden. Dieses Wissen wollen die Forscher zur Entwicklung einer Therapie nutzen.

 
14.02.2018, Bildnachweis: iStock/ktsimage

13.02.2018

Walnüsse Knackig gesund

Wer regelmäßig Walnüsse isst, kann seine Cholesterinwerte positiv beeinflussen.

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Wer täglich eine Handvoll Walnüsse isst, kann sein "schlechtes" Cholesterin (LDL-Cholesterin) um etwa fünf Prozent senken – selbst wenn er fett- und kohlenhydratreiche Lebensmittel nicht reduziert. Das schreiben Forscher des Uniklinikums München im Fachblatt Nutrients. In einer Studie hatten die ­­Teilnehmer acht Wochen lang jeden Tag 43 Gramm Walnüsse verzehrt. Der zusätzliche Verzicht auf Fett oder Kohlenhydrate brachte keinen weiteren Nutzen.

 
13.02.2018, Bildnachweis: iStock/Igor Palamarchuk

12.02.2018

Fitness Radel dich schlank!

Wer für den Weg zur Arbeit das Rad nimmt, verliert ähnlich viel Gewicht wie jemand, der im Fitnessstudio trainiert.

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Gute Nachricht für Übergewichtige mit wenig Zeit: Wer jeden Tag zur Arbeit radelt, nimmt ebenso viel ab wie Menschen, die regelmäßig ins Fitnessstudio gehen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Kopenhagen (Dänemark) im Fach­magazin International Journal of Obesity. Sie hatten 130 übergewichtige Studienteilnehmer eingeteilt in eine Radlergruppe, zwei Sportgruppen mit unterschiedlich intensivem Training und eine Kontrollgruppe mit unverändertem Bewegungsverhalten. Nach einem halben Jahr wogen Teilnehmer, die regelmäßig viel ­trainierten, im Schnitt 4,5 Kilogramm weniger, die Radler 4,2 und die Probanden aus der Gruppe mit leichtem Training 2,6 Kilogramm. Die Radfahrer legten pro Tag durchschnittlich 14 Kilometer zurück.

 
12.02.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Monkey Business

10.02.2018

Blutspende Positiver Doppeleffekt

Wer zum Blutspenden geht, tut nicht nur anderen etwas Gutes, sondern profitiert auch selbst.

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Wer Blut spendet, hilft nicht nur anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Denn der Blutverlust senkt den Blutdruck. Ein erhöhter Druck ist ein ­­Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit regelmäßigem Spenden lässt sich diese Gefahr verringern. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für ­Transfusionsmedizin. Der Effekt halte bis zu sechs Wochen an.

 
10.02.2018, Bildnachweis: istock/cosmin4000

10.02.2018

Blutspende Positiver Doppeleffekt

Wer zum Blutspenden geht, tut nicht nur anderen etwas Gutes, sondern profitiert auch selbst.

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Wer Blut spendet, hilft nicht nur anderen Menschen, sondern auch sich selbst. Denn der Blutverlust senkt den Blutdruck. Ein erhöhter Druck ist ein ­­Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit regelmäßigem Spenden lässt sich diese Gefahr verringern. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für ­Transfusionsmedizin. Der Effekt halte bis zu sechs Wochen an.

 
10.02.2018, Bildnachweis: istock/cosmin4000

09.02.2018

Stress Mehr Lust auf Ungesundes

Wer ständig unter Strom steht, ernährt sich ungesünder, zeigt eine Studie.

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Zu viel Stress macht miese Stimmung – und die beeinflusst das Essverhalten: Wer durch den Tag hetzt, hat abends mehr Lust auf Ungesundes. Diesen Zusammenhang fanden Wissenschaftler der Michigan State University (USA) heraus. Was dagegen hilft? Es klingt einfach: genug schlafen. Das raten die Forscher im Fachblatt Journal of Applied Psychology. ­­Studienteilnehmer, die nachts ­aus­reichend lang und gut schliefen, ernährten sich trotz starker Belastung im Alltag wesentlich gesünder.

 
09.02.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Chris Boswell

08.02.2018

Alzheimer Sprachtest zur Früherkennung

Britische Wissenschaftler haben untersucht, ob Wortfindungsstörungen auf eine beginnende Demenz hindeuten.

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Können Wortfindungsstörungen Hinweise auf eine beginnende Alzheimer-Erkrankung geben? Das wollten Forscher in Großbritannien herausfinden. Mit einem EEG zeichneten sie die Hirnströme älterer Menschen mit Wortfindungsstörungen während eines Sprachtests auf. Bei den Teilnehmern, die später tatsächlich Alzheimer entwickelten, zeigte sich ein besonderes Muster. Diese Erkenntnis könnte die Früherkennung von ­Alz­heimer verbessern, schreiben die Autoren im Fachmagazin NeuroImage.

 
08.02.2018, Bildnachweis: iStock/Janulla

07.02.2018

Arztbesuch Wenig Zeit für Gespräche

Ein Patientengespräch verläuft hierzulande durchschnittlich recht kurz, ergab ein Ländervergleich.

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In Schweden nehmen sich Ärzte im Durchschnitt 22,5 Minuten Zeit für ein Patientengespräch. In Deutschland sind es hingegen knapp 8 Minuten. ­Damit belegen wir lediglich Platz 34 von 67 untersuchten Ländern. Das ergab ein internationaler Vergleich, veröffentlicht im British Medical Journal. Die Studienautoren beklagen, dass sich rund die Hälfte der Weltbevöl­kerung sogar mit weniger als fünf Minuten Gesprächszeit begnügen muss. Das dürfte gerade reichen, um sich ein Rezept ausstellen zu lassen und Genesungswünsche entgegenzunehmen.

 
07.02.2018, Bildnachweis: iStock/wavebreak

06.02.2018

Lebensstil Kniearthrose nimmt zu

Ein allzu bequemes Leben geht auf die Knie, warnen Wissenschaftler.

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Die Häufigkeit von Kniearthrose hat sich in den USA seit Mitte des 20. Jahrhunderts verdoppelt – und zwar in jeder Altersgruppe über 50 Jahre. Das ergab die Analyse von Skeletten Verstorbener, veröffentlicht in der Fachzeitschrift PNAS. Die Autoren vermuten als Ursache für die starke Zunahme von krankhaftem Knieverschleiß den wachsenden Anteil von Menschen, die zu viel wiegen und sich zu wenig bewegen. Aktivität fördert die Bildung von Gelenkflüssigkeit und hält so auch die Knie länger intakt.

 
06.02.2018, Bildnachweis: iStock/Jan Otto

05.02.2018

Sport Einfluss aufs Liebesleben

Regelmäßige Bewegung wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit, sondern auch auf das Liebesspiel aus.

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Sport hält gesund, macht gute Laune – und hilft sogar, das Liebesspiel zu verlängern. Das zeigt eine Studie, die Forscher beim 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden vorgestellt haben. Männer, die sich weniger als eine halbe Stunde pro Woche bewegen, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Samen­erguss. Die gute Nachricht: Nicht nur regel­mäßiges Joggen oder Gewichtestemmen wirkt sich positiv auf die Dauer des Liebesspiels aus, bereits täglich eine halbe Stunde spazieren gehen hat positive Effekte.

 
05.02.2018, Bildnachweis: iStock/Alainde Maximy

03.02.2018

Fremdsprachen Lockere Zunge

Mit einem Glas Bier fällt eine Fremdsprache leichter, sagen Forscher.

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Wer eine fremde Sprache lernt, kennt das: Ungezwungen zu plaudern fällt anfangs schwer. Flüssiger geht es offenbar mit etwas Alkohol. Forscher der Universität Maastricht (Niederlande) testeten deutsche Studenten, die begonnen hatten, Niederländisch zu lernen. Wer ein großes Glas Bier getrunken hatte, tat sich beim Reden deutlich leichter, so die Forscher im Journal of Psychopharmacology.

 
03.02.2018, Bildnachweis: istock/hannamonika

03.02.2018

Fremdsprachen Lockere Zunge

Mit einem Glas Bier fällt eine Fremdsprache leichter, sagen Forscher.

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Wer eine fremde Sprache lernt, kennt das: Ungezwungen zu plaudern fällt anfangs schwer. Flüssiger geht es offenbar mit etwas Alkohol. Forscher der Universität Maastricht (Niederlande) testeten deutsche Studenten, die begonnen hatten, Niederländisch zu lernen. Wer ein großes Glas Bier getrunken hatte, tat sich beim Reden deutlich leichter, so die Forscher im Journal of Psychopharmacology.

 
03.02.2018, Bildnachweis: istock/hannamonika

02.02.2018

Gedruckte Bücher Wirklich meins

Ihr Lieblingsbuch wollen viele Menschen tatsächlich in den Händen halten, ergaben Tests.

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Den Lieblingsroman als E-Book lesen? Viele Menschen kaufen lieber gedruckte Bücher – und sind bereit, dafür mehr auszugeben als für die digitale Version. Auch Filme und Musik sind ihnen mehr wert, wenn sie diese ins Regal stellen können. Das zeigten Forscher der Universitäten von Boston (USA) und Basel (Schweiz) in Tests. Ein Grund ist offenbar, dass wir bei einem ­digitalen Produkt nicht so stark das Gefühl haben, es wirklich zu besitzen, meinen die Forscher im Journal of Consumers Research. Halten wir es in Händen, ist indes klar: Das gehört mir.

 
02.02.2018, Bildnachweis: istock/Miklav

01.02.2018

Gut gerüstet Checkliste Sportapotheke

Wären Sie gerüstet, wenn Ihnen beim Training etwas passiert? Mit Hilfe der Checkliste Sportapotheke finden Sie schnell heraus, welche Produkte in Ihrem Sport-Notfallset noch fehlen.

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Sich beim Training auch einmal zu verletzen, ist ganz normal. Um dann gut gerüstet zu sein, sollten ein paar Utensilien in keiner Sporttasche fehlen. Eine detaillierte Liste liefert die "Checkliste Sportapotheke" der Apotheken Umschau. Damit können Sie rasch überprüfen, ob Sie alles Wichtige dabei haben.
Sie finden die Checkliste unter: www.au-checkliste.de

 
01.02.2018, Bildnachweis: W&B/Felix Schneider

31.01.2018

Forschung Grippe-Vorhersage

Wie heftig eine Grippewelle verläuft, ließ sich bislang nicht vorhersagen. Nun haben Wissenschaftler einen möglichen Ansatzpunkt gefunden.

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Die echte Grippe (Influenza) kann gefährlich werden, vor allem für Ältere und Kinder. Ob sie schwer oder mild verläuft, ließ sich bislang nicht vorhersehen. In Spanien haben Forscher jetzt eine Möglichkeit gefunden, eine Prognose abzugeben. Influenza-Viren enthalten defektes Genmaterial, DVG genannt. Offenbar rea­giert das Immunsystem der Infizierten darauf. Die Wissenschaftler erkannten, dass Grippeerkrankungen dann besonders schlimm verliefen, wenn der DVG-Anteil niedrig war. Wie die Forscher im Fach­magazin PLOS schreiben, könnte DVG deshalb zur frühzeitigen Bekämpfung von Grippe-Pandemien genutzt werden.

 
31.01.2018, Bildnachweis: iStock/Emir Memedovski

30.01.2018

Tumore Wie Fett Brustkrebs befeuert

Forscher haben einen Anhaltspunkt, warum Übergewicht manche Tumore beeinflussen kann.

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Übergewicht kann manche Krebsarten negativ be­einflussen. Warum Körperfett etwa Brustkrebs aggressiver macht, fanden jetzt Forscher der Uni­­versitäten München (TU) und Heidelberg heraus­. Botenstoffe, die bei Über­­gewicht ins Blut abgegeben werden, wirken sich auf den Stoff­wechsel der Krebszellen aus. In der Folge streuen diese Zellen stärker – der Krebs metasta­siert. Im Laborversuch ist es bereits gelungen, diesen Signalweg mit Antikörpern zu stoppen.

 
30.01.2018, Bildnachweis: iStock/gbh007

29.01.2018

Schadstoffe Tödlicher Dreck

Weltweit gehen Millionen Todesfälle auf das Konto von Luftverschmutzung und Schadstoffen in Wasser und Böden.

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Neun Millionen Menschen starben 2015 weltweit durch Schadstoffe in der Luft, im Wasser und im Boden – dreimal so viele wie durch Infektionskrankheiten. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam im Fachblatt The Lancet. Häufigste Ursache war die Luftverschmutzung mit 6,5 Millionen Todesfällen. Die eingeatmeten Schadstoffe gelten als mitver­antwortlich für Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Lungenkrebs und Atemwegsleiden.

 
29.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

27.01.2018

Krankes Haustier Herrchen leidet mit

Erkranken Hund oder Katze, belastet das auch die Besitzer.

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Ein chronisch oder gar unheilbar krankes Haustier kann die Gesundheit von Herrchen oder Frauchen erheblich beeinträchtigen. Wie Forscher der Kent State University in Ohio (USA) im Fachblatt Veterinary Record schrei­ben, leiden die Halter erkrankter Hunde und Katzen stärker unter Stresssymptomen und zeigen mehr Hinweise auf Depressionen und Angstzustände als die Besitzer gesunder Tiere.

 
27.01.2018, Bildnachweis: istock/Wavebreak Media

27.01.2018

Krankes Haustier Herrchen leidet mit

Erkranken Hund oder Katze, belastet das auch die Besitzer.

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Ein chronisch oder gar unheilbar krankes Haustier kann die Gesundheit von Herrchen oder Frauchen erheblich beeinträchtigen. Wie Forscher der Kent State University in Ohio (USA) im Fachblatt Veterinary Record schrei­ben, leiden die Halter erkrankter Hunde und Katzen stärker unter Stresssymptomen und zeigen mehr Hinweise auf Depressionen und Angstzustände als die Besitzer gesunder Tiere.

 
27.01.2018, Bildnachweis: istock/Wavebreak Media

26.01.2018

Pille Umfrage zu Nebenwirkungen

Viele Frauen vermuten, dass die Antibabypille mit Nebenwirkungen verbunden ist. Das ergab eine Umfrage.

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Die Antibabypille gilt als sicheres und bequemes Verhütungsmittel. Doch fast jede zweite Frau ist der Ansicht, dass sie unangenehme bis schwere Nebenwirkungen verursacht. Das ergab eine Online-Umfrage der Siemens Betriebskrankenkasse mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen. Zehn Prozent der Frauen gaben an, sie seien infolge der Einnahme depressiv geworden. Unter den 18- bis 24-Jährigen war es sogar fast ein Drittel der Befragten. Jüngere Frauen vermuteten zudem insgesamt häufiger ­Nebenwirkungen als ältere, wie zum Beispiel Gewichtszunahme, Kopfschmerzen und sexuelle Unlust.

 
26.01.2018, Bildnachweis: iStockphoto/srugina

25.01.2018

Neuer Zuckersirup Süße Gefahr?

Isoglukose könnte künftig in etlichen Lebensmitteln enthalten sein. Experten warnen vor möglichen Folgen.

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Experten warnen vor der seit Oktober in der EU uneingeschränkt zugelassenen Isoglukose. Der aus Stärke gewonnene Zuckersirup ist billiger als üblicher Rübenzucker. Während dieser zu gleichen Teilen aus Fruktose und Glukose besteht, steckt in Isoglukose oft 55 Prozent Fruktose. Diese besitzt eine höhere Süßkraft und treibt problematische Blutfette in die Höhe. Damit würden Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz- Kreislauf-Krank­­heiten begünstigt, erklären die Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Adipositas-Gesellschaft. Zwar ist der Fruktose-Unterschied zum Rübenzucker gering, aber die Verwendung der Isoglukose in der Lebensmittelproduktion wird künftig vermutlich stark ansteigen.

 
25.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/Jupiter Images

24.01.2018

Erkältung Zur Therapie beraten lassen

Gegen jedes Symptom ein Medikament? Wer mehrere Mittel einnimmt, riskiert Wechselwirkun­gen. Deshalb ist Beratung wichtig.

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Die Erkältung hat Sie voll erwischt? Sie haben alle Beschwerden auf einmal: Husten, Heiserkeit, Fieber, Gliederschmerzen, Halsweh, Schnupfen. Da liegt es nahe, ­gegen jedes Symptom ein Arzneimittel einzunehmen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten! Fieber- und Schmerz­mittel enthalten oft denselben Wirkstoff, die Schnupfenkapsel und der Hustensaft können sich in der müde machenden Wirkung verstärken. Wer mehrere Mittel einnimmt, riskiert Wechselwirkun­gen und Doppeldosierungen. In Ihrer Apotheke erfahren Sie, welche Mittel kombinierbar sind.



 
24.01.2018, Bildnachweis: iStock / hoozone

23.01.2018

Hepatitis-C-Therapie Krebsrisiko sinkt

Wird eine chronische Hepatitis C behandelt, reduziert sich die Gefahr von Lebertumoren.

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Neue Medikamente beenden chronische Infektio­nen mit Hepatitis-C-Viren sehr wirkungsvoll und verhindern dadurch Schäden an der Leber. Eine große Studie, die im Journal of Hepatology veröffentlicht wurde, ergab nun, dass die Behandlung auch das Risiko für Leberkrebs um 70 Prozent senkt.

 
23.01.2018, Bildnachweis: iStockphoto/Eraxion

22.01.2018

Prävention Die Medizin wird’s schon richten

Gesund leben ist nicht mehr so wichtig, weil Krankheiten immer besser geheilt werden können – das glauben viele.

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Viele junge Menschen fühlen sich offenbar nicht mehr selbst für ihre Gesundheit verantwortlich. Laut einer Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 14- bis 34-­Jährigen sinkt die Bereitschaft zur Prävention. Fast 40 Prozent der mehr als 1000 Befragten meinen, eine gesunde Lebensführung sei zunehmend überflüssig, weil Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Beschwerden immer besser geheilt werden könnten. Im Jahr zuvor war nur knapp jeder Vierte dieser Ansicht. Fast 30 Prozent glauben, digitale medizinische Hilfsmittel würden zunehmend dafür sorgen, dass man gesund bleibt – 2016 waren es 21 Prozent.

 
22.01.2018, Bildnachweis: istock/gpointstudio

20.01.2018

Herz Vorsicht bei Schmerzmitteln

Herzkranke Menschen sollten vor der Einnahme bestimmter schmerzlindernder Medikamente mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen.

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Bestimmte schmerz- und entzündungshemmende Medikamente können den Blutdruck erhöhen und so zum Beispiel das Infarktrisiko vergrößern. Besonders gilt das offenbar für den Wirkstoff Ibuprofen, bestätigt eine US-Studie mit herzkranken Patienten, die unter Gelenkschmerzen litten.

 
20.01.2018, Bildnachweis: istock/Samuel Micut

20.01.2018

Herz Vorsicht bei Schmerzmitteln

Herzkranke Menschen sollten vor der Einnahme bestimmter schmerzlindernder Medikamente mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen.

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Bestimmte schmerz- und entzündungshemmende Medikamente können den Blutdruck erhöhen und so zum Beispiel das Infarktrisiko vergrößern. Besonders gilt das offenbar für den Wirkstoff Ibuprofen, bestätigt eine US-Studie mit herzkranken Patienten, die unter Gelenkschmerzen litten.

 
20.01.2018, Bildnachweis: istock/Samuel Micut

19.01.2018

Krankenhaus Entlass-Rezepte schnell einlösen

Die Rezepte aus der Klinik sind nur drei Werktage gültig. Deshalb rasch in der Apotheke die Medikamente holen!.

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Seit Kurzem erhalten Patienten bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Rezept über benötigte Arzneimittel. Das rosafarbene sogenannte Entlass-Rezept können sie in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen. Dies ermöglicht es den Patienten, nach einem Klinikaufenthalt sofort Medikamente zu bekommen, ohne vorher etwa zum Hausarzt gehen zu müssen. Tipp: Bitte holen Sie Ihre verordneten Medikamente so schnell wie möglich ab. Ein Entlass-Rezept muss innerhalb von drei Werktagen in der Apotheke eingelöst werden.

 
19.01.2018, Bildnachweis: istock/kadmy

18.01.2018

Sport 10 geschenkte Jahre

Wer sich regelmäßig bewegt, ist motorisch gesehen deutlich jünger als ein "Couch-Potato".

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Wer Sport treibt, ist motorisch betrachtet im Schnitt zehn Jahre jünger als ein "Bewegungsfauler". Das ergab die Langzeitstudie "Gesundheit zum Mitmachen" des Sportinstituts am Karlsruher Institut für Technologie. Außerdem, so die Wissenschaftler, seien Menschen, die sich regelmäßig bewegen, seltener von gesundheitlichen Einschränkungen betroffen.

 
18.01.2018, Bildnachweis: istock/Christopher Futcher

17.01.2018

Schwangerschaft Spät Mutter werden?

Viele Frauen beantworten diese Frage mit Ja. Allerdings gilt ein zunehmendes Alter als Risiko. Forscher sehen das anders.

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Nicht wenige Frauen sind überrascht, wenn der Frauenarzt von "Risiko­schwangerschaft" spricht. Diese liegt  schon vor, wenn werdende Mütter älter als 35 Jahre sind. Forschungen des Max-Planck-­Instituts für demografische Forschung in Rostock legen allerdings nahe, dass nicht das Alter an sich der Grund für erhöhte Risikogeburten ist.
Vielmehr seien individuelle Lebensum­stände wie Stress oder eine ungesunde Ernährung ausschlaggebend. Sie scheinen wichtiger als das Alter. Genauso zählen zu den wichtigen individuellen Risikofaktoren aber auch Fruchtbarkeitsprobleme. Und diese nehmen mit dem Alter zu.

 
17.01.2018, Bildnachweis: istock/Pekic

16.01.2018

Ängste Aus der Balance

Leiden ältere Menschen unter Ängsten, stürzen sie leichter.

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Senioren, die unter Ängsten leiden, haben ein um 53 Prozent erhöhtes Risiko zu stürzen. Das berechneten australische Forscher anhand von Studien. Mögliche Erklärung: Ängste gehen oft mit Schwindel einher. Auch ist die Muskelspannung häufig erhöht. Die Autoren schlagen psychologische Hilfen vor – Arzneimittel gegen Ängste können ihrerseits Stürze begünstigen.

 
16.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

15.01.2018

Kochen Grünkohl mag Dampf

Das Gemüse gilt als heimisches Superfood. Doch beim Garen gehen viele Inhaltsstoffe verloren.

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Kaum eines hat so viele krebsvorbeugende Inhaltsstoffe: Grünkohl ist das neue Trend-gemüse! Aber – wie ernüchternd – beim Garen geht ein Großteil davon verloren, wie türkische Forscher jetzt zeigten. Doch es gibt Unterschiede: Dämpfen schneidet deutlich besser ab als braten. Also öfter mal einen Smoothie bereiten und die Blätter vorher nur dämpfen.

 
15.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

13.01.2018

Ernährung: Länger leben dank Kaffee?

Eine Langzeitstudie ergab: Diejenigen, de viel Kaffee tranken, lebten im Schnitt länger.

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Regelmäßiger Kaffegenuss könnte das Leben verlängern. Das ergab eine Analyse der Daten von rund einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern. Im Beobachtungszeitraum von durchschnittlich mehr als 16 Jahren hatten Männer, die viel Kaffee trinken, ein um zwölf Prozent geringeres Sterberisiko als Nicht-Kaffeetrinker. Bei Frauen sank das Risiko um sieben Prozent. Ob das nur am Kaffee lag, ist aber nicht bewiesen.

 
13.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

13.01.2018

Ernährung: Länger leben dank Kaffee?

Eine Langzeitstudie ergab: Diejenigen, de viel Kaffee tranken, lebten im Schnitt länger.

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Regelmäßiger Kaffegenuss könnte das Leben verlängern. Das ergab eine Analyse der Daten von rund einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern. Im Beobachtungszeitraum von durchschnittlich mehr als 16 Jahren hatten Männer, die viel Kaffee trinken, ein um zwölf Prozent geringeres Sterberisiko als Nicht-Kaffeetrinker. Bei Frauen sank das Risiko um sieben Prozent. Ob das nur am Kaffee lag, ist aber nicht bewiesen.

 
13.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

12.01.2018

Babys Dick zudecken?

Experten raten: Besser Schlafsack als Decke für die ganz Kleinen.

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FRÜHER: konnten Decken oft nicht dick und kuschelig genug sein.
HEUTE: raten Experten Eltern, Schlafsäcke zu nutzen.
DARUM IST DAS GUT: Studien zeigen, dass sich das Risiko für den plötzlichen Kindstod um bis zum 35-Fachen ­erhöht, wenn Kinder vor dem ers­ten Geburtstag unter ­einer Decke schlafen. Ziehen die Kinder sie sich über den Kopf, kann es zu Sauerstoffmangel sowie Überhitzung kommen.
Wichtig: Die Größe des Schlafsacks muss stimmen.

 
12.01.2018, Bildnachweis: istock/damircudic

11.01.2018

Muskelkraft Eiweiß plus Bewegung

Gegen den Muskelabbau im Alter helfen einer Studie zufolge am besten körperliche Aktivität und genügend Eiweiß im Essen.

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Wie wichtig Eiweiß für Ältere ist, zeigt eine Neun-Jahres-Studie aus den USA. Wer auf reichlich Proteine im Essen achtete, blieb eher rüstig und hatte mehr Muskelmasse als andere Senioren. Am besten schnitt die Kombination aus Eiweiß und Bewegung ab. Der Nährstoff steckt nicht nur in Fleisch, sondern auch in Fisch, Milchprodukten und vielen Gemüsesorten.

 
11.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

10.01.2018

Psyche Ehrenamt statt Einsamkeit

Der Verlust des Partners wiegt oft schwer. Menschen, die sich dann für andere engagieren, fühlen sich weniger verlassen.

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Freiwilliges Engagement scheint ein guter Weg zu sein, um der Einsamkeit nach dem Verlust des Partners zu entkommen. Daten einer US-Langzeitstudie zeigen: Verwitwete Menschen, die ein Ehrenamt übernommen haben, fühlen sich weniger verlassen als andere Trauernde.

 
10.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

09.01.2018

Fitness Fatales Fernsehen

Wer oft und lange vor der Glotze hockt, wird gebrechlicher. Also raus aus dem Sessel!.

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Mehr als fünf Stunden Fernsehkonsum am Tag erhöht einer amerikanischen Studie zufolge dramatisch das Risiko, gebrechlich zu werden. Die Forscher beobachteten 130.000 Männer und Frauen jenseits der 50 über einen Zeitraum von zehn Jahren. Im Vergleich zu denjenigen, die weniger als zwei Stunden am Tag guckten, hatten die Vielseher ein um 65 Prozent erhöhtes Risiko, Schwierigkeiten beim Gehen zu entwickeln. Besonders schädlich ist Fernsehen am Abend, weil die Menschen dann oft Stunden am Stück sitzen. Da hilft nur: mehr gehen statt gucken!

 
09.01.2018, Bildnachweis: iStock/Dcdp

08.01.2018

Kreislauf Das Herz mag kein Salz

Zu viel Salz im Essen schadet dem Herz-Kreislauf-System.

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Wer viel salzt, erhöht sein Risiko für Bluthochdruck. Und auch die Gefahr für eine Herzinsuffizienz steigt. Das ist das Resultat einer finnischen Studie. Die Forscher fanden heraus: Menschen, die mehr als 13,7 Gramm Salz am Tag konsumierten, hatten ein doppelt so hohes Risiko für eine Herzschwäche wie diejenigen, die weniger Salz zu sich nahmen. Wie das genau zusammenhängt, müssen weitere Studien klären. Die Zahlen zeigen: In Deutschland wird zu viel gesalzen (Angaben pro Tag): 10g Salz verwenden Männer im Schnitt, 8,4g Salz konsumieren Frauen im Schnitt, 5g Salz empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 
08.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

06.01.2018

Körpersprache Kratzen als Stresssignal

Greif mich nicht an, ich bin im Stress – das scheint Kratzen im Tierreich zu bedeuten.

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Wenn Primaten unter Stress stehen, kratzen sie sich – und werden dann deutlich seltener von ranghöheren Tieren angegriffen. Das fanden Forscher der Universität von Portsmouth (Groß­britannien) heraus, als sie 45 Rhesus­affen auf einer Insel in Puerto Rico beobachteten. Affen attackieren gestresste Artgenossen eher nicht, da diese oft unberechen­bar reagieren. Das Kratzen soll helfen, Konflikte bei höher entwickelten Arten wie den Primaten zu ­verringern. Ob das auch beim Menschen funktioniert, wurde noch nicht untersucht.

 
06.01.2018, Bildnachweis: iStock/Kemter

06.01.2018

Körpersprache Kratzen als Stresssignal

Greif mich nicht an, ich bin im Stress – das scheint Kratzen im Tierreich zu bedeuten.

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Wenn Primaten unter Stress stehen, kratzen sie sich – und werden dann deutlich seltener von ranghöheren Tieren angegriffen. Das fanden Forscher der Universität von Portsmouth (Groß­britannien) heraus, als sie 45 Rhesus­affen auf einer Insel in Puerto Rico beobachteten. Affen attackieren gestresste Artgenossen eher nicht, da diese oft unberechen­bar reagieren. Das Kratzen soll helfen, Konflikte bei höher entwickelten Arten wie den Primaten zu ­verringern. Ob das auch beim Menschen funktioniert, wurde noch nicht untersucht.

 
06.01.2018, Bildnachweis: iStock/Kemter

05.01.2018

Kreativität Musik rein, Ideen raus

Musik kann inspirieren, zeigten Forscher aus den Niederlanden.

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Kreativ auf Knopfdruck? Das gelingt leider nur selten. Es gibt aber einen Trick, wie man der eigenen Schöpferkraft zumindest etwas auf die Sprünge helfen kann: mit fröhlicher Musik. Das fanden niederländische Forscher laut der Online-Fach­zeitschrift Plos one heraus.

 
05.01.2018, Bildnachweis: istock/Srdjan Pav

04.01.2018

Hungergefühl Ich glaub, ich bin satt

Beim Sättigungsgefühl spielt auch unsere Psyche mit, ergab ein Test.

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Wie satt wir uns nach einem Essen fühlen, ist manchmal auch Glaubenssache. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Sheffield-Hallam-Universität (Groß­britannien). Sie servierten 26 Testpersonen zum Frühstück ein Omelett aus drei Eiern. ­Jene, denen die Forscher sagten, es bestünde nur aus zwei Eiern, hatten zwei Stunden früher Hunger und aßen mittags mehr. Umgekehrt verhielt es sich mit den Teilnehmern, denen gesagt wurde, sie hätten ein Omelett aus vier Eiern gegessen.  

 
04.01.2018, Bildnachweis: iStock/aldomurillo

03.01.2018

Speiseöle Kaum noch belastet

Die Qualität verschiedener Pflanzenöle hat sich seit 2011 eher verbessert, meldet das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens­mittelsicherheit.

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Öle aus Oliven, Raps oder Sonnenblumen sind nur noch selten mit Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgiften belastet. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebens­mittelsicherheit (BVL) mitteilt, sanken die Werte im Vergleich zum Jahr 2011 deutlich. Das BVL führt das auf verbesserte ­Ver­arbeitungsbedingungen zurück.

 
03.01.2018, Bildnachweis: iStock/Isa7777

02.01.2018

Schlangenphobie Furcht in den Genen

Dass sich viele Menschen vor Schlangen und Spinnen ekeln, könnte bereits im menschlichen Gehirn verankert sein.

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Viele Menschen ekeln sich vor Schlangen und Spinnen, manche haben sogar panische Angst vor ihnen. Dass diese Abneigung nicht erlernt, sondern offenbar seit Millionen von Jahren im Gehirn verankert ist, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig entdeckt: Wie sie in Frontiers in Psychology schreiben, reagieren bereits sechs Monate alte Babys beim Anblick der Tiere gestresst – lange bevor sie dieses Verhalten gelernt haben könnten.

 
02.01.2018, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

01.01.2018

Lebensraum Wald ist gut fürs Gehirn

Unser Wohnort kann wohl Einfluss auf unsere Hirn­struktur haben, fanden Forscher heraus.

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Lärm, Luftverschmutzung, großes Gedränge und wenig Raum: Das Leben in der Stadt stresst viele Menschen. So leiden Städter im Durchschnitt häufiger an Depressionen und Angststörungen als Land­bewohner. Außerdem sind bei ihnen stress­verarbeitende Hirnregionen wie der Mandelkern (Amygdala) aktiver. Einen Zusammenhang zwischen Wohnort und Hirn­struktur haben Forscher des Max-Planck-­Instituts für Bildungsforschung in Berlin nun in einer Studie gezeigt: Bei Menschen, die in der Nähe eines Waldes wohnen, fanden sie im Kernspin keine strukturellen Veränderungen der Amygdala.

 
01.01.2018, Bildnachweis: iStock/EJ-J

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