18.02.2019

Blutdruck Apotheker geben Entwarnung

Zu hoher Blutdruck sollte medikamentös gesenkt werden.

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Seit Juli 2018 wurden viele Blutdrucksenker mit dem Wirkstoff Valsartan aus dem Handel genommen. Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) hatte Verunreinigungen mit dem Stoff NDMA nach­gewiesen, der Krebs erregen kann. 37 Sartanpräparate waren in der Stichproben-Analyse des ZL sauber. Derzeit prüft auch die Europäische Arzneimittelbehörde die Wirkstoffe Cande­sartan, Irbesartan, Losartan und Olmesartan auf Verunreinigungen.

 
18.02.2019, Bildnachweis: iStock/leezsnow

16.02.2019

Allergie Erfolgsprognose

Um Allergien loszuwerden, braucht es viel Geduld.

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Manche Allergien lassen sich mit der spezifischen Immuntherapie gut in den Griff bekommen. Allerdings dauert es lange, bis die sogenannte Hyposensibilisierung wirkt, und sie schlägt nicht bei jedem an. Forscher haben nun einen Test entwickelt, der bereits nach der ersten Behandlungsphase Hinweise liefert, ob sie Erfolg haben wird. Die Patienten könnten bereits nach einigen Wochen erfahren, ob ihr Körper auf die Spritzen oder Tropfen reagiert. Die Wissenschaftler hoffen, dass so mehr Allergiker die Behandlung zu Ende führen. Bisher brechen viele sie vorzeitig ab. Die Studie erschien im Fachmagazin EBioMedicine. Der Test ist noch nicht verfügbar.

 
16.02.2019, Bildnachweis: istock/wavebreakmedia

15.02.2019

Grippe Schwer erwischt!

Forscher vermuten, dass Übergewicht das Immunsystem schwächen kann.

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Menschen mit starkem Übergewicht kämpfen länger mit einer Grippe als schlanke – und sie setzen auch länger krank machende Influenzaviren frei. Das berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin Journal of Infectious Diseases. Die Wissenschaftler vermuten, dass Übergewicht, welches zu chronischen Entzündungsreaktionen im Körper führt, das Immunsystem schwächt. Knapp 1800 Menschen untersuchten die Forscher und zeigten: Bei grippekranken beleibten Erwachsenen war die Zeitspanne, in der Influenza-A-Viren freigesetzt wurden, um 42 Prozent länger als bei schlanken.

 
15.02.2019, Bildnachweis: iStock/Katarzyna Bialasiewicz

14.02.2019

Nachtruhe Bestens ausgeruht

Nicht zu lang, nicht zu kurz: Auch beim Schlaf gilt die goldene Mitte.

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Die negativen Folgen von zu wenig Schlaf sind bekannt. Laut einer Studie, erschienen im Fachmagazin Sleep, dauert die optimale Nachtruhe zwischen sieben und acht Stunden. Die neue Erkenntnis: Auch wer länger schläft, muss tagsüber mit Einbußen seiner Gehirnleistung rechnen, berichten die britischen und kanadischen Forscher. Sie analysierten dafür Daten von über 10.000 Menschen.

 
14.02.2019, Bildnachweis: iStock/Yulia Images

13.02.2019

Mikroben Lass die Sonne rein!

Tageslicht erweist sich nicht nur als gut fürs Gemüt, sondern auch als hilfreich gegen Mikroben.

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Sind Vorhänge zugezogen oder Jalousien heruntergelassen, verbreiten sich Mikroorganismen schneller, als wenn die Sonne in den Raum scheint. Die Verdunkelung könne das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen, berichten Forscher im Fachblatt Microbiome. Denn Sonnenlicht kann das Bakterienwachstum eindämmen. Für ihre Untersuchung bestrahlten die Wissenschaftler Räume in Puppenhausgröße verschieden stark mit Licht. Nach 90 Tagen war die Bakterienmenge in den dunklen Mini-Zimmern fast doppelt so hoch wie in den lichtdurchfluteten.

 
13.02.2019, Bildnachweis: istock/© Svetlana Larina

12.02.2019

Fibromyalgie Entspannt gegen den Schmerz

Tai-Chi: Die Kampfkunst aus China kann einige Beschwerden bei Fibromyalgie-Patienten verringern.

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Tai-Chi kann bei Fibromyalgie-Patienten Müdigkeit, Ängste und Schmerzen verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachmagazin BMJ. Forscher untersuchten an 226 Menschen mit chronischem Schmerzsyndrom, ob ihnen Tai-Chi mehr hilft als ein Training wie etwa Walken oder gemäßigtes Joggen. Die Gruppe, die ein halbes Jahr lang zweimal pro Woche Schattenboxen geübt hatte, schnitt deutlich besser ab. Diese Patienten konnten auch entspannter mit ihrer Krankheit umgehen.

 
12.02.2019, Bildnachweis: iStock/Fat Camera

11.02.2019

Harnwegsinfekt Schutz für die Blase

Das Trinken von viel Wasser kann gegen wiederkehrende Harnwegsinfekte helfen.

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Viel Wasser zu trinken kann wiederkehrenden Harnwegsinfekten vorbeugen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Miami (USA) im Fachjournal JAMA Internal Medicine. Sie hatten 140 junge Frauen untersucht, die häufig an Harnwegsinfekten litten und weniger als 1,5 Liter am Tag tranken. Ein Teil von ihnen behielt diese Trinkmenge über zwölf Monate bei, die anderen nahmen täglich 1,5 Liter Wasser zusätzlich auf. Die Frauen, die ihre Ration erhöht hatten, erkrankten deutlich seltener an Blasenentzündung und mussten demzufolge auch nicht mehr so viele Antibiotika einnehmen.

 
11.02.2019, Bildnachweis: iStock/somchaij

09.02.2019

Verkehr Leuchtend unterwegs

Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist es ratsam, helle oder reflektierende Kleidung zu tragen.

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Das Risiko, als Fußgänger oder Radfahrer Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, nimmt in der dunklen Jahreszeit noch zu. Im Jahr 2017 wurden 31.000 Fußgänger und 80.000 Radler bei Unfällen verletzt. Beide Gruppen von Verkehrsteilnehmern werden leicht übersehen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie rät deshalb, helle oder reflektierende Kleidung sowie (Blink-)Lichter an Jacken oder auch Rucksäcken zu tragen, um besser sichtbar zu sein.

 
09.02.2019, Bildnachweis: iStock/Graham Oliver

09.02.2019

Verkehr Leuchtend unterwegs

Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist es ratsam, helle oder reflektierende Kleidung zu tragen.

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Das Risiko, als Fußgänger oder Radfahrer Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, nimmt in der dunklen Jahreszeit noch zu. Im Jahr 2017 wurden 31.000 Fußgänger und 80.000 Radler bei Unfällen verletzt. Beide Gruppen von Verkehrsteilnehmern werden leicht übersehen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie rät deshalb, helle oder reflektierende Kleidung sowie (Blink-)Lichter an Jacken oder auch Rucksäcken zu tragen, um besser sichtbar zu sein.

 
09.02.2019, Bildnachweis: iStock/Graham Oliver

08.02.2019

Haut Auf Hautveränderungen achten

Hersteller weisen darauf hin: Wirkstoff Hydrochlorothiazid kann Risiko für hellen Hautkrebs erhöhen.

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Viele Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche enthalten den Wirkstoff Hydrochlorothiazid. Nun weisen die Hersteller darauf hin, dass dieser das Risiko für hellen Hautkrebs erhöhen kann. Wer solche Medikamente einnimmt, sollte deshalb bei Sonne auf einen ausreichend hohen UV-Schutz achten, die Haut regelmäßig auf Veränderungen absuchen und diese gegebenenfalls vom Arzt abklären lassen.

 
08.02.2019, Bildnachweis: istock/Zoranm

07.02.2019

Apothekertipp Wie viel Salbe ist nötig?

Die richtige Menge hängt vom Verwendungszweck ab.

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Soll die Salbe gleich einziehen oder ein Film sichtbar stehen bleiben? Die Lösung: Die richtige Menge hängt vom Verwendungszweck ab. Kortikoidhaltige Salben werden sehr dünn aufgetragen. Wirkstofffreie Präparate, die die Haut aufweichen oder über Nacht einziehen sollen, bringt man messerrückendick auf.

 
07.02.2019, Bildnachweis: iStock/metinkiyak

06.02.2019

Physiotherapie Mehr als drei Wochen Wartezeit

Physiotherapie-Patienten müssen mitunter lange auf den Behandlungsbeginn warten.

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Jeder zweite Physiotherapie-Patient muss mehr als drei Wochen auf den Beginn seiner Behandlung warten. Bei Hausbesuchen von Physiotherapeuten sind es bei mehr als zwei Dritteln der Betroffenen sogar vier Wochen oder länger. Das ergab eine Umfrage des Verbands Physio-Deutschland unter Praxisinhabern. Eine Ursache ist der Fachkräftemangel.

 
06.02.2019, Bildnachweis: iStock/People Images

05.02.2019

Demenz Länger geistig fit

Bildung entfaltet offenbar einen gewissen Schutz vor Demenz.

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In den Industrienationen Großbritannien, Frankreich, Niederlande und USA wird weniger Demenz diagnostiziert. Menschen, die heute 85 Jahre alt sind, erkranken seltener als ihre Vorgänger-Generation im gleichen Alter. Das folgern Forscher der Universität Leipzig aus Daten von sieben Studien. Gründe seien mehr Bildung, komplexe Anforderungen im Beruf sowie eine bessere Versorgung bei bestimmten Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Der Rückgang ist jedoch nicht einheitlich. In Japan etwa steigt die Demenzrate.

 
05.02.2019, Bildnachweis: iStock/skynesher

04.02.2019

Trendwende Bei Erkältungen werden weniger Antibiotika verordnet

Erkältungen werden fast immer durch Viren hervorgerufen.

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Die Entwicklung ist erfreulich: Ärzte verschreiben bei Erkältungen deutlich weniger Antibiotika, meldet die Techniker Krankenkasse. Während 2010 noch 38 Prozent der wegen eines Atemwegsinfekts krankgeschriebenen Versicherten Antibiotika bekamen, waren es 2017 nur noch 24 Prozent. Bei Menschen, die lediglich ein bis drei Tage krankgeschrieben waren, sank der Anteil von 30 auf 18 Prozent. Gegen Erkältungen sind die Mittel in der Regel wirkungslos: Fast immer werden die Infekte durch Viren hervorgerufen, Antibiotika wirken aber nur gegen Bakterien. Da diese Arzneimittel weltweit zu häufig eingesetzt werden, helfen sie gegen etliche Bakterienarten schon nicht mehr.

 
04.02.2019, Bildnachweis: iStock/MJ Prototype

02.02.2019

Haut Cremen und schützen

In der kalten Jahreszeit brauchen unsere Hände besondere Zuwendung.

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Die Haut unserer Hände ist im Winter schnell gestresst. Kälte trocknet sie aus, macht sie rissig und rau, genauso wie häufiges gründliches Waschen mit Seife zum Schutz vor Infektionen. Experten raten deshalb: Handschuhe tragen. Regelmäßig die Hände waschen – aber nicht zu heiß. Bei Bedarf eincremen. Das liefert ausreichend Fett und Feuchtigkeit.

 
02.02.2019, Bildnachweis: istock/Moncherle

02.02.2019

Haut Cremen und schützen

In der kalten Jahreszeit brauchen unsere Hände besondere Zuwendung.

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Die Haut unserer Hände ist im Winter schnell gestresst. Kälte trocknet sie aus, macht sie rissig und rau, genauso wie häufiges gründliches Waschen mit Seife zum Schutz vor Infektionen. Experten raten deshalb: Handschuhe tragen. Regelmäßig die Hände waschen – aber nicht zu heiß. Bei Bedarf eincremen. Das liefert ausreichend Fett und Feuchtigkeit.

 
02.02.2019, Bildnachweis: istock/Moncherle

01.02.2019

Organ Selbstheilung in der Leber

Ändert sich der Blutfluss in der Leber, reagieren Zellen in den Gefäßen.

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Die Leber ist das einzige Organ, das sich regenerieren kann, auch wenn ein Teil entfernt wurde. Forscher beschreiben jetzt im Magazin Nature, warum. Ist die Leber verkleinert, fließt mehr Blut durch die Gefäße, sie weiten sich. Darauf reagieren Zellen in den Gefäßen. Sie setzen Botenstoffe frei, die das Wachstum auslösen. Sobald die Leber normale Größe erreicht hat, lässt das Signal nach, und das Wachstum wird eingestellt.

 
01.02.2019, Bildnachweis: iStockphoto/Eraxion

31.01.2019

Feinstaub Luftfilter fürs Herz

Verkehr und Industrieanlagen setzen Feinstaub frei. Spezielle Filter in Innenräumen könnten in bestimmten Wohngegenden helfen.

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Feinstaub steht schon länger im Verdacht, den Blutdruck zu erhöhen. Forscher der Michigan State University (USA) fanden heraus, dass Luftfilter für Innenräume diesen Effekt mindern können. Sie rüsteten die Räume von 40 Bewohnern einer Seniorenwohnanlage in Detroit mit Feinstaubfiltern aus. Die Studienteilnehmer rauchten nicht, lebten aber an einer stark befahrenen Straße mit mehreren Industrieanlagen in der Nähe. Die Forscher berichten im Fachblatt JAMA Internal Medicine, dass der systolische Blutdruck durch die Filter binnen drei Tagen im Schnitt um rund 3 mmHg, bei Übergewichtigen um 7,5 mmHg sank. Eine weitere Studie soll zeigen, ob die Geräte auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren können.

 
31.01.2019, Bildnachweis: iStock/Ollo

30.01.2019

Umwelt Rauchen verschärft den Klimawandel

Eine Untersuchung der WHO zeigt, dass Rauchen nicht nur der Gesundheit schadet.

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Wer raucht, schadet nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Zu diesem Schluss kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie ließ erstmals die Auswirkungen des Anbaus von Tabak und seiner Verarbeitung untersuchen. Dafür werden Wälder abgeholzt, Holz und Kohle verbrannt, und die Böden laugen aus. Es entstehen erhebliche Mengen Treibhausgase, die den Klimawandel verschärfen. Außerdem verbrauchen Tabakplantagen gewaltige Mengen an Wasser – und das meist in Entwicklungsländern, wo die Ressourcen ohnehin knapp sind.

 
30.01.2019, Bildnachweis: iStock/Rapid Eye

29.01.2019

Apothekertipp Nasenspray richtig anwenden

So vermeiden Sie, dass Nasenspray in den Rachen läuft.

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Wenn ein Nasenspray nicht richtig angewendet wird, läuft die Lösung in den Rachenraum. Der bittere Geschmack ist unangenehm. Die Lösung: Setzen Sie das Nasenspray in einem Winkel von etwa 45 Grad an. Falls Sie ein Quetschfläschchen verwenden, üben Sie nur leichten Druck aus.

 
29.01.2019, Bildnachweis: istock/TommL

28.01.2019

Haarausfall Attraktiver oben ohne

Eine Vollglatze kommt besser an als schütteres Haar.

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Den meisten Männern graut es davor, wenn sich das volle Haar lichtet. Doch die Sorge ist offenbar unbegründet. Männer mit Glatze wirken nicht nur erfolgreicher und intelligenter, sondern auch attraktiver auf ihr Umfeld als solche mit dichtem Haar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Pennsylvania (USA), veröffentlicht im Fachblatt Social Psychological and Personality Science. Psychologen ließen Testpersonen Fotos bewerten, auf denen Männer jeweils mit Haaren oder Glatze zu sehen waren. Im Schnitt wurden die Begutachteten ohne Haare als dominanter, größer und stärker wahrgenommen. Männer sollten auch nicht versuchen, eine Halbglatze mit verbliebenen Strähnen zu verdecken, sondern könnten frühzeitig zum Rasierer greifen und sich kahl scheren. Denn auch jene mit lichtem Haar wurden als schwächer und weniger männlich wahrgenommen.

 
28.01.2019, Bildnachweis: iStock/alvarez

26.01.2019

Pflege 40 Euro Zuschuss

Die Pflegekasse übernimmt einen Teil der Kosten für nur einmal verwendbare Hilfsmittel.

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Einmalhandschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel: Diese und andere Hilfsmittel erleichtern vielen pflegenden Angehörigen den Alltag, kosten aber Geld. Was manche nicht wissen: Patienten mit einem anerkannten Pflegegrad können sich Hilfsmittel, die aus hygienischen Gründen nur einmal verwendet werden sollten, zumindest teilweise erstatten lassen. Monatlich bis zu 40 Euro zahlt die Pflegekasse dazu. Angehörige richten den Antrag an die Pflegekasse des Betroffenen. Ein Rezept oder eine ärztliche Bescheinigung ist dafür nicht notwendig.

 
26.01.2019, Bildnachweis: iStock/Halfpoint

25.01.2019

Kopfschmerzen Spritzen gegen Migräne

Für Migräne-Geplagte gibt es nun eine weitere Behandlungsmöglichkeit.

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Seit November steht in Deutschland ein neuer Wirkstoff zur Vorbeugung von Migräne-Attacken zur Verfügung. Es handelt sich um den Antikörper Erenumab, den sich die Patienten alle vier Wochen in den Bauch oder Oberschenkel spritzen. Er kann Personen mit monatlich mindestens vier Migräne-Tagen verschrieben werden, wenn Medikamente zur Akutbehandlung nicht ausreichend wirken. Die Verordnung erfolgt durch Mediziner, die mit der Diagnose und Therapie von Migräne Erfahrung haben. Der behandelnde Arzt soll die Effekte von Erenumab regelmäßig kontrollieren.

 
25.01.2019, Bildnachweis: Thinkstock/istock

24.01.2019

Krankenversicherung Selbst entscheiden

Die Wahl der Krankenversicherung dürfen Arbeitgeber nicht beeinflussen.

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Arbeitgeber müssen ihren Angestellten die freie Wahl der Krankenversicherung lassen. Sie dürfen weder Druck ausüben noch für bestimmte Anbieter werben. Darauf weist die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hin, die vor Kurzem zwei Firmen und zwei Verbände wegen Regelverstößen ermahnte.

 
24.01.2019, Bildnachweis: iStock/kupicco

23.01.2019

Ernährung Neue Vitamin-D-Quelle entdeckt

Dunkle Schokolade enthält zwar viel Vitamin D, aber auch viele Kalorien.

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Dunkle Schokolade enthält ähnlich viel Vitamin D wie Kalbfleisch, Eier oder Butter, berichten Forscher der Universität Halle in der Fachzeitschrift Food Chemistry. Es entsteht beim Trocknen der Kakaobohnen. Allerdings variiert der Gehalt stark. Lebensmittel decken den Vitamin-D-Bedarf eines Menschen aber nur zu einem kleinen Teil. Die größte Menge entsteht durch den Einfluss von Sonnenlicht aus einer Vorstufe, die der Körper selbst bildet.

 
23.01.2019, Bildnachweis: istock/igoriss

22.01.2019

Medikamente Rezept vom Apotheker

Dänemark: Eine Reform soll die Versorgung mit Arzneimitteln fördern.

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In Dänemark können sich Patienten rezeptpflichtige Medikamente ab nächstem Sommer in bestimmten Apotheken verordnen lassen. Diese kommunizieren auf elektronischem Weg mit Ärzten und Kliniken über den jeweils aktuellen Stand der Medikation. Die Reform soll zu einer besseren Versorgung mit Arzneimitteln beitragen.

 
22.01.2019, Bildnachweis: iStock/Kenishirotie

21.01.2019

Ernährung Lieber Natur pur

Eine Studie zeigt: Die meisten Fruchtjoghurts sind viel zu süß.

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Joghurt ist gesund – oder? Mit Ja beantworten lässt sich die Frage nur für die Naturvariante. Die meisten Fruchtjoghurts dagegen sind viel zu süß: Forscher der Universität von Leeds (Großbritannien) untersuchten rund 900 verschiedene Sorten. Im Schnitt steckten in 100 Gramm fast 12 Gramm Zucker und damit noch mehr als in Cola mit rund 11 Gramm pro 100 Milliliter. Die Studie erschien im British Medical Journal Open.

 
21.01.2019, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

19.01.2019

Antibiotika Schnelltest auf resistente Keime

Neues Verfahren: Forschern gelingt es, resistente Keime in kurzer Zeitz nachzuweisen.

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Wirken Antibiotika nicht mehr gegen Bakterien, wird es gefährlich – vor allem wenn selbst die letzten Reservemittel wie Carbapeneme versagen. In diesem Fall müsste schnell eine andere Therapie beginnen. Doch bislang dauerte es bis zu drei Tage, die Resistenz im Labor nachzuweisen. Forscher der Universität Köln haben nun ein Verfahren entwickelt, das bereits nach 45 Minuten ein sicheres Ergebnis liefern soll. Ihre Studie wurde in PLOS ONE veröffentlicht.

 
19.01.2019, Bildnachweis: istock/Troscha

18.01.2019

Apothekertipp Arznei sicher im Bett einnehmen

Die Einnahme von Tabletten im Liegen bringt ein Problem mit sich.

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Werden Tabletten im Liegen geschluckt, bleiben sie eventuell in der Speiseröhre stecken. Die Lösung: Damit das nicht passiert, muss der Patient bei der Einnahme aufrecht sitzen. In manchen Fällen soll die aufrechte Position für mindestens 30 Minuten beibehalten werden.

 
18.01.2019, Bildnachweis: istock /laflor

17.01.2019

Erste-Hilfe-Kurs Frisches Wissen motiviert

Wer sein Wissen zum Thema Erste Hilfe aufgefrischt hat, wird eher selbst aktiv.

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Wie war das noch mal im Erste-Hilfe-Kurs? Das fragen sich offenbar viele Menschen, die einen Unfall beobachten, wie eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna zeigt. Mehr als 70 Prozent sind froh, wenn bereits andere den Verletzten helfen. Rund die Hälfte der Befragten ist sich etwa bei einem Atemstillstand unsicher, was sie tun sollen. Je frischer das eigene Wissen, desto eher trauen sie sich zu, unmittelbar selbst aktiv zu werden.

 
17.01.2019, Bildnachweis: istock/Jan Otto

16.01.2019

Sexualhormone Das natürliche Parfüm der Frau

Weibliche Sexualhormone beeinflussen, als wie attraktiv ein Mann den Körpergeruch einer Frau empfindet.

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An ihren fruchtbaren Tagen riechen Frauen für Männer besonders gut. Doch jetzt fand ein Schweizer Forscherteam heraus: Auch unabhängig davon wird der Körpergeruch mancher Frauen vom anderen Geschlecht als attraktiver empfunden. Der Grund dafür sind die weiblichen Sexualhormone. So punkten vor allem Frauen mit hohen Östrogen- und niedrigen Progesteronwerten, wie die Wissenschaftler der Universität in Bern im Rahmen einer Studie zeigen konnten. Aus evolutionsbiologischer Sicht mache das auch Sinn. Denn viel Östrogen und wenig Progesteron deuten auf eine hohe Fruchtbarkeit hin.

 
16.01.2019, Bildnachweis: istock/Antonio Guillem

15.01.2019

Lavendel Sanfter Angstlöser

Eine Aromatherapie lindert Stress und Angst während einer Chemotherapie.

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Krebs verursacht Stress und Angst. Eine Studie aus der Türkei ergab, dass sich diese Symptome bei Menschen in chemotherapeutischer Behandlung mit Lavendelöl lindern lassen. Auch schliefen die Patienten besser. 70 Teilnehmer erhielten eine Aromatherapie mit Lavendel- oder Teebaumöl, die Kontrollgruppe wurde nicht mit Öl behandelt. Nur in der Lavendelgruppe verringerten sich grundlegende Ängste messbar. Die Ergebnisse wurden im Clinical Journal of Oncology Nursing veröffentlicht.

 
15.01.2019, Bildnachweis: istock/Pic Leidenschaft/Thomas Francois

14.01.2019

Haut Impfung gegen Pickel?

Bei jungen Leuten tritt Akne gehäuft auf. Eventuell könnte künftig ein Antikörper dagegen helfen.

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Akne zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen der Welt. Eine Ursache für die Pickel sind Bakterien der Art Propionibacterium acnes. Wissenschaftler wiesen nun nach, dass manche dieser Bakterien einen Giftstoff ausschütten, der die Entzündungen auslöst. Mit einem Antikörper konnten sie dagegen vorgehen, schreiben die Forscher im Journal of Investigative Dermatology. Jetzt sollen mögliche Nebenwirkungen der Methode untersucht werden.

 
14.01.2019, Bildnachweis: istock/dranganab

12.01.2019

Kinder Stadtgrün ist gut fürs Gehirn

Eine Studie zeigt: Viel städtisches Grün hat einen positiven Effekt auf die geistige Entwicklung von Kindern.

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Nicht nur zum Toben sind grüne Oasen in der Stadt für Kinder bestens geeignet, sie fördern auch deren geistige Entwicklung. Das zeigten britische Forscher in einer Studie mit 4800 Elfjährigen, veröffentlicht im British Journal of Educational Psychology. So schnitten Kinder, die in Stadtvierteln mit vielen Bäumen und Wiesen aufwachsen, in kognitiven Tests besser ab.

 
12.01.2019, Bildnachweis: istock/Imgorthand

12.01.2019

Kinder Stadtgrün ist gut fürs Gehirn

Eine Studie zeigt: Viel städtisches Grün hat einen positiven Effekt auf die geistige Entwicklung von Kindern.

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Nicht nur zum Toben sind grüne Oasen in der Stadt für Kinder bestens geeignet, sie fördern auch deren geistige Entwicklung. Das zeigten britische Forscher in einer Studie mit 4800 Elfjährigen, veröffentlicht im British Journal of Educational Psychology. So schnitten Kinder, die in Stadtvierteln mit vielen Bäumen und Wiesen aufwachsen, in kognitiven Tests besser ab.

 
12.01.2019, Bildnachweis: istock/Imgorthand

11.01.2019

Bewegung Von Natur aus faul

Sich freweillig bewegen? Immens wichtig für die Gesundheit!.

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Joggen oder auf der Couch liegen bleiben? Oft entscheiden wir uns für die faule Variante. Eine Studie im Fachblatt Neuropsychologia zeigte mittels Hirnmessungen, warum: Der Neigung zum Liegenbleiben zu widerstehen ist mit einer erhöhten Gehirnaktivität verbunden. Aus Sicht der Evoutionsbiologie macht das Sinn, denn ein möglichst geringer Energieaufwand war früher ein Überlebensvorteil. In der modernen Gesellschaft aber schadet er der Gesundheit.

 
11.01.2019, Bildnachweis: istock/Halfpoint

10.01.2019

Apothekertipp Bittere Medizin leichter einnehmen

Eine einfache Maßnahme erleichtert die Einnahme bitterer Arzneitropfen.

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Tropfen lassen sich gut individuell dosieren. Ihr größter Nachteil ist der manchmal unangenehme Geschmack. Die Lösung: Arzneitropfen können auch in einem Glas Wasser eingenommen werden. Allerdings sollten Sie die Flüssigkeit sofort austrinken. Denn steht diese längere Zeit, können sich die Wirkstoffe zersetzen.

 
10.01.2019, Bildnachweis: iStock/BrianAJackson

09.01.2019

Schlafstörungen Besser schlafen

Schlafmittel können zu Abhängigkeit führen. Was noch gegen unruhige Nächte hilft.

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Benzodiazepine sollten – wenn überhaupt – nur kurzfristig eingenommen werden. Doch gerade Ältere schlucken den Arzneistoff gegen Schlafstörungen oft länger. Bei den 65- bis 80-Jährigen führt jede vierte Verordnung zu einer Abhängigkeit, wie eine Studie im Fachmagazin JAMA Internal Medicine zeigt. Ganz ohne Medikamente kann es gegen Schlafstörungen auch helfen, vor dem Zubettgehen belastende Gedanken zu notieren.

 
09.01.2019, Bildnachweis: iStock/Choreograph

08.01.2019

Grippewelle Dramatische Bilanz

Experten raten: Impfung als wichtigste Schutzmaßnahme gegen Grippe stärker nutzen.

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Mit neun Millionen Arztbesuchen, mehr Intensivpatienten und Todesfällen als sonst – allein in Berlin geschätzt 1100 – , verlief die vergangene Grippewelle außergewöhnlich schwer. Das zeigt die Auswertung des Robert-Koch-Instituts. In den Wintern 2012/13 und 2014/15, als sich die Erkrankung ebenfalls weit verbreitet hatte, waren es zwei Millionen Arztbesuche weniger. Experten klagen: Die wichtigste Schutzmaßnahme, die Impfung, wird zu wenig genutzt. Die Ständige Impfkommission rät sie allen Menschen über 60, allen chronisch Kranken, Schwangeren sowie Medizin- und Pflegepersonal.

 
08.01.2019, Bildnachweis: iStock/Uberphotos

07.01.2019

Sauna Tipps für Haut und Haar

Regelmäßiges Saunieren hat auch einen positiven Effekt auf Haut und Haare.

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Dass regelmäßige Schwitzbäder unserer Gesundheit und unserem Wohl­­befinden guttun, ist bekannt. Doch auch äußerlich profitiert der Körper vom Saunieren – noch mehr, wenn Sie diese drei Tipps beachten: Trockene Haut etwa zwei Stunden vor dem Saunagang mit einer fetthaltigen Creme einreiben. In sprödem Haar eine Kur verteilen. Durch die Wärme werden die Inhaltsstoffe besser aufgenommen. Bitte Kopf dann unbedingt bedecken! Nach dem Saunieren ist der ideale Zeitpunkt, um die Haut zu peelen. Alternativ kann man sie mit einem Luffaschwamm abrubbeln.

 
07.01.2019, Bildnachweis: istock/Wavebreakmedia

05.01.2019

Hygiene Vor Ansteckung schützen

Mit ein paar Hygienemaßnahmen lässt sich das Ansteckungsrisiko mit Magen-Darm-Viren reduzieren.

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Durchfall-Alarm in der Familie. Ist einer mit Magen-Darm-Viren infiziert, trifft es bald alle. So können Sie das Risiko senken:
Jeder sollte sich regelmäßig die Hände waschen
Wenn es geht, sollte der Erkankte eine gesonderte Toilette nutzen. Ein Muss: separate Handtücher und Hygieneartikel verwenden
Toilette, Türgriffe und Böden mit Einwegtüchern reinigen
Handtücher, Bettwäsche und Kleidung möglichst bei 60 Grad waschen.
Auch wenn die Krankheit überstanden zu sein scheint, scheidet der Körper noch Erreger aus. Deswegen: Mindestens zwei Tage danach noch zu Hause bleiben.

 
05.01.2019, Bildnachweis: istock/People Images

04.01.2019

Erkältung Eine Nase für den Schnupfen

Individueller Infekt: Bakterien in der Nase sind mitverantwortlich dafür, wie schwer eine Erkältung ausfällt.

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Wird es nur lästig, oder erwischt es einen heftig? Wie eine Erkältung verläuft, hängt nicht nur vom Erreger selbst ab, sondern auch von unserer Nase. Besser gesagt: den Bakterien, die sie besiedeln. US-Forscher analysierten das Mikrobiom der Nase von 152 freiwilligen Testpersonen. Diese wurden dann mit einem Rhinovirus, das Erkältungen verursacht, infiziert. Je nach Zusammensetzung der Bakterien erkrankten die Probanden unterschiedlich stark, schreiben die Studienautoren in Scientific Reports. Siedelten vor allem Staphylokokken in der Nase, fiel die Erkältung besonders schwer aus. Jetzt soll untersucht werden, ob und wie sich das Mikrobiom der Nase beeinflussen lässt.

 
04.01.2019, Bildnachweis: istock/imagesource

03.01.2019

Gehirntraining Meditier dich fit!

Anregend: Meditieren erfrischt den Geist.

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Schon zehn Minuten sollen genügen: Selbst Anfänger können ihre geistige Leistungsfähigkeit mit einer kurzen Meditation steigern. Das berichten US-Psychologen im Fachblatt Frontiers of Neuroscience. Versuchsteilnehmer, denen eine zehnminütige Anleitung zur Meditation vorgespielt wurde, schnitten bei den folgenden Denkaufgaben besser ab als jene der Kontrollgruppe, die nur einen Sachtext hörten.

 
03.01.2019, Bildnachweis: istock/Petrunjela

02.01.2019

Schlafen Zeit zum Aufstehen

Forscher kommen zu dem Schluss, dass die innere Uhr offenbar die Aktivität jeder einzelnen Körperzelle steuert.

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Die innere Uhr steuert offenbar die Aktivität jeder einzelnen Körperzelle. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus München im Journal PLOS Biology. Sie untersuchten, wie sich die Muskeln auf das Aufwachen vorbereiten. So stößt deren innere Uhr Stoffwechselprozesse an: etwa Fett speichern, die Empfindlichkeit gegenüber Insulin regulieren, weniger Proteine abbauen. Langfristig suchen Wissenschaftler mit solchen Studien nach neuen Therapien gegen Übergewicht oder Typ-2-Diabetes.

 
02.01.2019, Bildnachweis: istock/teinyawka

01.01.2019

Ernährung Lust auf Fleisch? Nein danke!

Die Lust auf Fleischgerichte vergeht vor allem Frauen beim Anblick niedlicher Tierbilder.

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Beim Anblick niedlicher Kälber, Lämmer und Ferkel vergeht vor allem Frauen der Appetit auf Fleisch. Dies schreiben britische Forscher im Fachblatt Anthrozoös. Für eine Studie hatten sie Männern und Frauen Bilder von Tierkindern gezeigt. Süß fanden sie alle. Aber nur die Frauen empfanden Fleischgerichte als weniger appetitlich, wenn ein Foto des entsprechenden Tierkinds danebenlag.

 
01.01.2019, Bildnachweis: istockphoto/Karel Gallas

Öffnungszeiten

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08:00 – 19:00 Uhr

08:00 – 13:00 Uhr

 

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18.02.2019

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